- Die Eier zeigen an ihrer Oberfläche starke Längsrippen, die sich mit feineren Querrippen kreuzen, und wechseln ihre Farbe von zunächst gelb zu braun vor dem Schlüpfen der Eiraupe.
- Die grünlich bis gelbgrau gefärbten Raupen besitzen einen relativ kleinen, flachen und hellrot gefärbten Kopf.
- Auf der Bauchseite der Raupen sitzen jeweils am Ende von jedem Segment zwei schwarze Punkte.
- Die glänzende, kastanienbraune Puppe weist ein etwas dunkler gefärbtes Hinterende auf.
- Die Diskalflecke fehlen auf den Vorderflügeln fast immer, während sie auf den Hinterflügeln meist vorhanden sind und deutlich wurzelwärts abgerückt von der Mittelbinde sitzen.1
Gelblicher Hornkrautspanner Idaea ochrata
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Schmetterlinge (Lepidoptera)
- Familie
- Geometridae
- Gattung
- Idaea
Überblick
Einleitung
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata), auch als Gelblicher Hornkrautspanner bekannt, ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum weit verbreitet und bevorzugt wärmeliebend offene, trockene Graslandschaften sowie sonnenexponierte Hänge.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Gelblicher Hornkrautspanner Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata) ist ein kleiner Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Falter besitzen eine Flügelspannweite von 18-23 mm, wobei Weibchen im Durchschnitt geringfügig kleiner ausfallen. Populationen auf Sizilien erreichen etwas größere Maße von 21-25 mm, während Kümmerformen bis zu 17 mm messen können. Die Grundfarbe der Vorder- und Hinterflügel variiert von Hellbraun und Ockerbraun bis hin zu Rotbraun, sehr selten treten zudem graue Formen auf. Das Zeichnungsmuster zeigt eine gewisse Variabilität, bei der innere Querlinie, Mittelbinde und äußere Querlinie im Allgemeinen deutlich ausgebildet sind. Die Mittelbinde erscheint häufig diffus, und die innere Querlinie kann auf den Vorderflügeln fast verloschen sein oder auf den Hinterflügeln gänzlich fehlen. Eine Wellenlinie ist meist gut erkennbar, ergänzt durch gelegentlich vorhandene Saumlinien und Saumflecken. Diskalflecke fehlen auf den Vorderflügeln fast immer, befinden sich auf den Hinterflügeln jedoch meist deutlich wurzelwärts abgerückt von der Mittelbinde. Die Unterart Idaea ochrata albida unterscheidet sich primär durch eine sehr helle Grundfarbe sowie Fransen im Ton der Querlinien. Das Ei zeigt im frischen Zustand eine gelbe Färbung, die vor dem Schlüpfen in Braun übergeht, und weist eine Oberfläche mit kräftigen Längs- und feinen Querrippen auf. Die dicklichen Raupen sind grünlich bis gelbgrau gefärbt und verjüngen sich zum Vorderende hin leicht. Ihre Rückenlinie besteht aus zwei feinen, grauen Linien, während Nebenrückenlinien nur durch unvollständige Punktreihen angedeutet sind. Auf der Ventralseite trägt jedes Segment am Ende zwei schwarze Punkte, und der relativ kleine, flache Kopf besitzt eine hellrote Färbung. Die glänzende Puppe ist kastanienbraun gefärbt, wobei das Hinterende einen dunkleren Ton aufweist.1
Porträt
Beschreibung
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata) ist ein typischer Vertreter der Spanner aus der Familie der Geometridae, welcher durch eine stark an trockene Offenlandschaften angepasste Lebensweise charakterisiert wird. Im natürlichen Lebensraum fallen die Falter durch ihre variable, von Hell- und Ockerbraun bis zu Rotbraun reichende Flügelgrundfarbe auf, wobei sehr selten auch graue Morphen auftreten. Die Flügelspannweite bewegt sich im Regelfall zwischen 18 und 23 mm, wobei Weibchen im Durchschnitt geringfügig kleiner ausfallen als die Männchen. Als artspezifische Besonderheit bei der Eiablage lassen die Weibchen ihre Eier im Flug fallen. Das Ei selbst präsentiert sich zunächst in gelber Färbung und weist eine starke Strukturierung aus Längs- und Querrippen auf, bevor es vor dem Schlüpfen der Eiraupe nach braun umschlägt. Die Larvenstadien zeichnen sich durch eine relativ dicke, zum Vorderende hin etwas schlankere Gestalt sowie eine grünlich bis gelbgraue Grundfärbung aus. Dorsal verläuft eine aus zwei feinen, grauen Linien bestehende Rückenlinie, während Nebenrückenlinien lediglich durch feine, unvollständige Punktreihen angedeutet werden. Ventral tragen die Segmente jeweils am Ende zwei charakteristische schwarze Punkte, und der relativ kleine Kopf ist flach sowie hellrot gefärbt. In ihrer Lebensweise ernähren sich die Raupen polyphag von verwelktem oder trockenem Pflanzenmaterial krautiger Pflanzen und Gräser. Die Überwinterung erfolgt im Larvenstadium, wobei die Raupen im Frühjahr die Verpuppung durchlaufen. Die entstehende Puppe zeigt eine kastanienbraune, glänzende Oberfläche mit einem etwas dunkler gefärbten Hinterende. Historisch wurde die Art im Jahr 1763 von Giovanni Antonio Scopoli als Phalaena ochrata erstbeschrieben, wobei die Typlokalität in Slowenien liegt. Im Laufe der Forschungsgeschichte wurde die Taxonomie mehrfach angepasst, unter anderem durch die Unterscheidung der Unterart Idaea ochrata albida, die sich durch eine sehr helle Grundfarbe, farbgleiche Fransen sowie abweichende Strukturen im Genitalapparat auszeichnet. Bezüglich morphologischer Abgrenzungen zeigt die Nominatform eine Ornamentierung mit meist deutlicher innerer Querlinie, Mittelbinde und äußerer Querlinie, wobei Diskalflecke auf den Vorderflügeln fast immer fehlen, auf den Hinterflügeln hingegen meist wurzelwärts abgerückt sitzen.1
Systematik
Name & Einordnung
Der Gelbliche Hornkrautspanner (Idaea ochrata) wurde im Jahr 1763 von Giovanni Antonio Scopoli unter dem wissenschaftlichen Namen Phalaena ochrata erstbeschrieben. Die ursprüngliche Typlokalität der Art befindet sich in Slowenien. Im Jahr 1781 beschrieb Johann Christian Fabricius die Art erneut unter dem Synonym Phalaena corrigata.1 Zu den weiteren historischen Synonymen und Kombinationen zählen Phalaena ochrearia Schrank, 1802, Acidalia ochrearia var. sicula Zeller, 1847 sowie Acidalia accretata Fuchs, 1901. In der älteren Literatur finden sich zudem verschiedene Falschschreibungen wie ochreata oder ochraria. Die Art wird heute in die Gattung Idaea innerhalb der Familie der Spanner (Geometridae) eingeordnet. Neben der Nominatunterart Idaea ochrata ochrata ist die Unterart Idaea ochrata albida Zerny, 1936 bekannt, deren eigenständiger Artstatus aufgrund morphologischer Abweichungen im Genitalapparat und der helleren Grundfärbung diskutiert wird. Früher als Unterarten geführte Taxa wie cantiata Prout, 1934 und sicula Zeller, 1847 gelten heute als Synonyme der Nominatunterart. Im deutschen Sprachraum ist die Art neben dem namensgebenden Gelblichen Hornkrautspanner auch als Ockerfarbiger Steppenheiden-Zwergspanner bekannt.1
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Der Lebenszyklus des Ockerfarbigen Steppenheiden-Zwergspanners (Idaea ochrata) ist univoltin ausgelegt und umfasst eine Generation pro Jahr. Die Falter fliegen in Mitteleuropa von Mitte Juni bis Mitte August, während die Flugzeit in südlichen Regionen bereits von Anfang Mai bis Ende Juni reicht. Hauptaktivität der überwiegend nachtaktiven Falter liegt in der Dämmerung, sie können tagsüber jedoch leicht aus der Vegetation aufgescheucht werden. Zur Nahrungsaufnahme saugen die Imagines Nektar an Pflanzen wie Oregano (Origanum vulgare), Gelbem Wau (Reseda lutea) und Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria). Die Fortpflanzungsbiologie zeichnet sich dadurch aus, dass die Weibchen ihre Eier im Flug fallen lassen. Das Ei ist zunächst gelb gefärbt und weist eine stark Längs- und Quergerippte Oberfläche auf, bevor es vor dem Schlüpfen der Eiraupe braun wird. Die Raupen wachsen sehr langsam und ernähren sich polyphag von verwelktem oder trockenem Pflanzenmaterial krautiger Pflanzen und Gräser. Als natürliche Nahrungspflanzen sind unter anderem die Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma), Salzmiere (Honkenya peploides), Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media), Fingerkräuter (Potentilla), Vergissmeinnicht (Myosotis), Schwingel (Festuca) sowie verschiedene Korbblütler, Rötegewächse und Kreuzblütengewächse nachgewiesen. In der Zucht akzeptieren die Larven zudem zahlreiche weitere Kräuter wie Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus). Die Überwinterung erfolgt als Larva in Form einer Diapause. Im Frühjahr verpuppen sich die Raupen in einer kastanienbraunen, glänzenden Puppe, deren Hinterende etwas dunkler gefärbt ist. Belastbare quantitative Daten zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien oder zu spezifischen Mortalitätsfaktoren und Parasitoiden fehlen in der aktuellen Literatur weitgehend.1
Lebensweise
Verhalten
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata) zeigt ein überwiegend nachtaktives Verhalten, wobei die Falter gelegentlich auch tagsüber aus der Vegetation aufgescheucht werden können. Hauptaktivitätszeit der Falter ist die Dämmerung. Während in Mitteleuropa künstliche Lichtquellen eher selten angeflogen werden, fliegen Exemplare in Südeuropa deutlich häufiger an Lichtquellen. Bei der Nahrungsaufnahme saugen die Falter Nektar an Pflanzen wie Oregano (Origanum vulgare), Gelbem Wau (Reseda lutea) und Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria). Die Eiablage erfolgt in einer besonderen Weise, bei der die Weibchen die Eier im Flug fallen lassen. Die Raupen wachsen sehr langsam und ernähren sich überwiegend von verwelktem oder trockenem Pflanzenmaterial krautiger Pflanzen und Gräser. Als Nahrungspflanzen der polyphagen Raupen sind verschiedene Arten wie die Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma), Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media) und verschiedene Schwingel-Arten (Festuca) nachgewiesen. Die Raupen überwintern und verpuppen sich im darauf folgenden Frühjahr.1
Lebensweise
Ökologie
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata) besiedelt als wärmeliebende Art bevorzugt offene, trockene Graslandschaften, sonnenexponierte Hänge sowie sandige oder kalkige Böden und kommt gelegentlich auch in feuchten Heide- und Moorlandschaften vor.1 Das Habitat umfasst im Norden des Verbreitungsgebietes Höhenlagen von der Ebene bis ca. 500 m, während die Art in den Alpen bis auf 1500 m, im Mittelmeerraum bis 2000 m und in Kleinasien zwischen 1500 und 2200 m ansteigt. Die Falter sind überwiegend dämmerungsaktiv und saugen Nektar an Oregano (Origanum vulgare), Gelbem Wau (Reseda lutea) und Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria). Die Eier werden von den Weibchen im Flug fallen gelassen. Die Raupen ernähren sich polyphag von verwelktem oder trockenem Pflanzenmaterial krautiger Pflanzen und Gräser. Als Nahrungspflanzen für die Larven sind unter anderem Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma), Korbblütler, Rötegewächse, Kreuzblütengewächse, Salzmiere (Honkenya peploides), Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media), Fingerkräuter, Vergissmeinnicht und Schwingel nachgewiesen. Die Raupen überwintern und verpuppen sich im Frühjahr. Intensive Landwirtschaft wie sehr frühes Mähen von Heu sowie winterliche Beweidung führen zu einem starken Rückgang der Art.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata) ist in Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum weit verbreitet. Das natürliche Areal erstreckt sich von der Iberischen Halbinsel und Frankreich über Deutschland, Polen, die Ukraine und Südrussland bis nach Kasachstan. Im Süden reicht das Verbreitungsgebiet von Marokko über Nordafrika, Kleinasien und den Kaukasus bis in den Nordiran und nach Afghanistan. In Nordeuropa existieren lediglich kleine, isolierte Vorkommen in England und Dänemark. In Schweden gilt die Art erst seit 1996 als heimisch, zudem existiert ein Nachweis aus Südfinnland. Das Vorkommen in Deutschland weist erhebliche Lücken auf, wobei die Verbreitungsschwerpunkte in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordsachsen liegen. In anderen deutschen Bundesländern fehlt die Art teilweise gänzlich oder gilt als vom Aussterben bedroht, während sie in Ostdeutschland in Ausdehnung begriffen zu sein scheint. Auf der Iberischen Halbinsel, in Marokko und Westalgerien wird die Nominatunterart durch die Unterart Idaea ochrata albida ersetzt. Als thermophile Art bevorzugt Idaea ochrata offene, trockene Graslandschaften sowie sonnenexponierte Hänge mit sandigen oder kalkigen Böden, besiedelt aber auch feuchte Heide- und Moorlandschaften.1 Hinsichtlich der Vertikalverbreitung kommt die Art im Norden von der Ebene bis in Hügellandschaften in ca. 500 m Höhe vor. In den Alpen steigt sie bis auf 1500 m, im Mittelmeerraum bis auf 2000 m, während sie in Kleinasien primär auf die Höhenstufe von 1500 bis 2200 m beschränkt ist.1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Der Idaea ochrata bildet in Mitteleuropa eine Generation pro Jahr aus, deren Falter von Mitte Juni bis Mitte August fliegen. Abweichend davon beginnt die Flugzeit in südlichen Regionen wie auf einigen Mittelmeerinseln bereits Anfang May und endet im späten Juni. Bei der Unterart albida startet die Flugperiode sogar Ende April und zieht sich bis Mitte Juli hin. Die Falter sind überwiegend dämmerungsaktiv, können tagsüber jedoch leicht aus der Vegetation aufgescheucht werden. Während in Mitteleuropa künstliche Lichtquellen eher selten aufgesucht werden, fliegen die Falter in Südeuropa deutlich häufiger Licht an. Die Eiablage erfolgt durch das Fallenlassen der Eier im Flug. Daraus schlüpfen Larven, die sich sehr langsam entwickeln und sich von verwelktem sowie trockenem Pflanzenmaterial ernähren. Als Überwinterungsstadium fungiert die Raupe, die sich im darauffolgenden Frühjahr verpuppt.1
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Ockerfarbige Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata) ist weder ein Schädling noch ein Lästling, sondern eine in ihrem Bestand vielerorts gefährdete heimische Schmetterlingsart. Schadpotenzial oder wirtschaftliche Schäden durch die Art sind nicht bekannt, da sich die Raupen vorwiegend von verwelktem oder trockenem Pflanzenmaterial krautiger Pflanzen und Gräser ernähren.1 Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften liegen für den Menschen nicht vor. Befallsanzeichen im Sinne eines Schädlingsbefalls treten folglich nicht auf, weshalb auch keine spezifischen Früherkennungs- oder Überwachungsmethoden erforderlich sind. Präventions-, Bekämpfungs- oder integrierte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen (IPM) existieren für Idaea ochrata ebenfalls nicht, da die Art als harmlos einzustufen ist. Rechtliche Aspekte wie Quarantänevorschriften oder Meldepflichten greifen für diesen Nachtfalter nicht. Vielmehr steht die Art in mehreren deutschen Bundesländern wie Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen als stark gefährdet (Kategorie 2) auf der Roten Liste. In Niedersachsen gilt sie als akut vom Aussterben bedroht, in Thüringen und Nordrhein-Westfalen ist sie bereits ausgestorben. Hauptursachen für den Rückgang sind intensive landwirtschaftliche Einflüsse wie sehr frühes Mähen von Heu sowie winterliche Beweidung von Wiesen.1 Belastbare Daten zu spezifischen Schutzprogrammen abseits der Habitatserhaltung fehlen. Daher sind keine direkten Schutzmaßnahmen abseits der allgemeinen Lebensraumorchestrierung etabliert.
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden durch Idaea ochrata liegen nicht vor, da die Art weder als Agrar- noch als Forstschädling von Bedeutung ist. Die Raupen ernähren sich zwar polyphag von verwelktem oder trockenem Pflanzenmaterial sowie verschiedenen krautigen Pflanzen und Gräsern, verursachen dabei jedoch keine spürbaren Ertragsausfälle in der Land- oder Forstwirtschaft. Wirtschaftliche Aspekte beschränken sich folglich auf den Naturschutz, wobei intensive landwirtschaftliche Nutzungsformen wie frühes Mähen und winterliche Beweidung zu Bestandsrückgängen und regionaler Gefährdung der Art führen.1
Nachweise