♥ Silberkraft Kollektion

Stinkwanzen bekämpfen

Stinkwanzen und Baumwanzen, die im Herbst ins Haus drängen, hältst du am besten schon an den Eintrittsstellen auf: Spalten an Fenstern, Türen und Rollladenkästen abdichten, Fliegengitter anbringen und diese Stellen mit dem Stinkwanzenspray behandeln. Es enthält den Duftstoff Geraniol und wird als Repellent eingesetzt. Einzelne Tiere fängst du mit Glas und Pappe und setzt sie draußen aus.

Nicht jede Wanze im Haus ist eine Stinkwanze. Im Bett sitzen eher Bettwanzen. Einen Überblick, welche Wanze du hast, gibt die Seite Wanzen bekämpfen.

Schädlingsberater

Stinkwanzen-Befall? In 60 Sekunden zur passenden Strategie.

Ein paar Klick-Fragen zu deinem Befall – du bekommst eine Einschätzung, die passenden Mittel in der richtigen Menge und einen Zeitplan.

  • Befall einschätzen
  • Mengen passend berechnet
  • Ablauf Woche für Woche

ca. 1 Minute · kostenlos

Mittel gegen Stinkwanzen: Stinkwanzenspray für Fenster und Fassade

1 Produkt
Kauf-Ratgeber Stinkwanzen

Stinkwanzen loswerden: Was hilft wirklich?

Stinkwanzen sind lästig, aber für dich ungefährlich. Am meisten bringt es, sie im Herbst gar nicht erst ins Haus zu lassen: Eintrittsstellen sichern, mit einem Duftstoff fernhalten und einzelne Tiere vorsichtig nach draußen bringen. Hier findest du die Schnellwahl, alle Methoden im Vergleich, die häufigsten Arten und einen 5-Schritte-Plan.

Zum Stinkwanzen-Ratgeber →

Welches Mittel gegen Stinkwanzen passt zu dir?

Einzelne Stinkwanze in der Wohnung

Einfangen – nicht zerdrücken

Ein Glas über die Wanze stülpen, ein Stück Pappe darunterschieben und das Tier draußen freilassen. Zerdrückst du sie, gibt sie ihr übel riechendes Abwehrsekret ab.

Viele Wanzen im Rollladenkasten oder auf dem Dachboden

Absammeln und Verstecke behandeln

Die Tiere mit Handschuhen absammeln oder abkehren. Danach Verstecke und Hohlräume, in denen die Wanzen überwintern, mit dem Stinkwanzenspray ausspritzen.

Wanzen an Obst, Beeren, Paprika oder Tomaten

Absammeln und Einnetzen

Die Marmorierte Baumwanze saugt an Früchten und kann Flecken und Verformungen verursachen. Wanzen, Larven und Eigelege an der Blattunterseite absammeln und empfindliche Kulturen rechtzeitig mit engmaschigen Netzen schützen. Heimische Arten richten kaum Schäden an.

Vorbeugen, bevor der Herbst kommt

Fliegengitter und Abdichten

Ab dem Spätsommer Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen sowie Risse, Spalten und Kabeldurchführungen abdichten. Rollladenkästen und Lüftungsöffnungen prüfen – dort schlüpfen die Wanzen besonders gern hinein.

Abdichten, Einfangen oder Spray: Stinkwanzen im Vergleich

Stinkwanzen schaden weder dir noch deiner Wohnung. Deshalb stehen Fernhalten, Abdichten und vorsichtiges Einsammeln an erster Stelle. Insektizide sind nur in Ausnahmefällen nötig.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Einfangen und Absammeln Wanzen mit Glas und Pappe einfangen oder mit Handschuhen absammeln bzw. abkehren und draußen freilassen. Einzelne Tiere in der Wohnung, Ansammlungen an Fassade und Fenstern Nicht zerdrücken und nicht mit bloßen Händen anfassen – sonst gibt es Geruch.
Absaugen Größere Ansammlungen mit dem Staubsauger aufnehmen. Rollladenkasten, Dachboden, Fensterbank Beutel danach sofort verschlossen entsorgen – das Gerät kann sonst den Geruch annehmen.
Duftstoff-Repellent (Geraniol) Der Geruch ist für Stinkwanzen unangenehm, sie meiden behandelte Stellen. Wirkt vertreibend, ohne Nervenwirkung. Fensterrahmen, Türschwellen, Rollladenkästen, Verstecke und Hohlräume Aus etwa 30 cm sprühen, trocknen lassen und bei Bedarf wiederholen. Enthält Geraniol – kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Fliegengitter und Abdichten Mechanische Barriere: Die Wanzen kommen gar nicht erst ins Haus. Fenster, Türen, Lüftungsöffnungen, Risse und Spalten Am besten vor dem Herbst erledigen, wenn die Wanzen ihr Winterquartier suchen.
Fallen Lockstoff- oder Lichtfallen ziehen Wanzen an. Befall beobachten Bei der Marmorierten Baumwanze bisher nur teilweise erfolgreich – kein Ersatz für Abdichten und Fernhalten.
Einnetzen im Garten Engmaschige Netze halten Wanzen von Früchten fern. Obst, Beeren, Paprika, Tomaten Rechtzeitig vor der Fruchtreife anbringen. Wirkt nur teilweise – zusätzlich absammeln.
Kontakt-Insektizid Wirkt auf die Tiere, die direkt getroffen werden. Nur bei sehr starker Belästigung im Gebäude Meist nicht nötig, da Stinkwanzen harmlos sind. Nur Mittel verwenden, deren Etikett diese Anwendung abdeckt, und die Sicherheitshinweise einhalten.

Warum Stinkwanzen im Herbst ins Haus kommen

Sonnige Hausfassade mit Fenster und Rollladenkasten, an der sich mehrere Marmorierte Baumwanzen im Herbst sammeln
Sonnige Hausfassade mit Fenster und Rollladenkasten, an der sich mehrere Marmorierte Baumwanzen im Herbst sammeln

Den Sommer verbringen Stinkwanzen auf Bäumen, Sträuchern und Gemüsepflanzen. Im Herbst suchen die erwachsenen Tiere einen geschützten Platz zum Überwintern – und landen dabei an Hauswänden, Fenstern und in Rollladenkästen.

  • Überwinterung: Ab Ende September suchen die erwachsenen Wanzen trockene, geschützte Winterquartiere. Sie sammeln sich gern an sonnigen Fassaden und Fenstern. Im Frühjahr werden sie ab etwa 10 °C wieder aktiv und fliegen nach draußen.
  • Stinkdrüsen: Werden die Tiere gestört oder zerdrückt, geben sie ein Abwehrsekret mit unangenehm süßlichem Geruch ab. Es haftet hartnäckig an Stoffen.
  • Entwicklung: Die Eier liegen in Gruppen auf der Unterseite von Blättern, bei der Marmorierten Baumwanze 20 bis 30 Stück je Gelege. Die Larven häuten sich fünfmal, ein Puppenstadium gibt es nicht. In Mitteleuropa entsteht meist eine Generation pro Jahr.
  • Ungefährlich: Stinkwanzen saugen Pflanzensaft. Sie sind keine Parasiten, übertragen keine Krankheiten und legen ihre Eier auf Pflanzen im Freien – nicht in der Wohnung.

Daraus folgt: Der beste Schutz ist, die Eintrittsstellen vor dem Herbst zu sichern.

Welche Wanze ist das?

Diese fünf Wanzen begegnen dir im Herbst an Haus und Garten am häufigsten. Nicht jede ist eine Baumwanze – aber alle geben bei Störung ein unangenehm riechendes Sekret ab.

Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) von oben
Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) von oben

Marmorierte Baumwanze

Halyomorpha halys

Größe
ca. 15 mm
Erkennungs­merkmal
Braungrau marmoriert, schwarz-weiß gestreifte Fühler und schwarz-weiß gemusterte Seitenränder am Hinterleib
Vorkommen
Obstbäume, Ziergehölze, Gemüse; überwintert in Häusern und Gartenhütten

Was tun? Aus Asien eingeschleppt und im Herbst oft in großer Zahl an Häusern. Eintrittsstellen sichern, im Garten absammeln.

Steckbrief im Lexikon →
Grüne Stinkwanze (Palomena prasina) von oben
Grüne Stinkwanze (Palomena prasina) von oben

Grüne Stinkwanze

Palomena prasina

Größe
12–15 mm
Erkennungs­merkmal
Im Sommer hellgrün, zum Herbst hin bräunlich
Vorkommen
Gärten, Wälder und Wiesen; saugt gern an reifen Beeren

Was tun? Heimisch und harmlos. Einzelne Tiere mit Glas und Pappe nach draußen bringen.

Steckbrief im Lexikon →
Rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes) von oben
Rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes) von oben

Rotbeinige Baumwanze

Pentatoma rufipes

Größe
13–16 mm
Erkennungs­merkmal
Goldbraun bis schwarz, rotbraune Beine und Fühler, Halsschild mit kräftigen „Schultern“
Vorkommen
Bäume und Büsche, in Obstgärten oft auf Kirschbäumen

Was tun? Im Garten dulden, verirrte Tiere im Haus mit Glas und Pappe nach draußen bringen.

Steckbrief im Lexikon →
Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis) von oben
Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis) von oben

Amerikanische Kiefernwanze

Leptoglossus occidentalis

Größe
bis 20 mm
Erkennungs­merkmal
Lang gestreckt, rötlich- bis dunkelbraun, weißes Zickzackband auf den Flügeln, blattartig verbreiterte Hinterbeine
Vorkommen
Kiefern und andere Nadelbäume; sucht im Herbst Winterquartiere in Gebäuden

Was tun? Eine Randwanze, die oft für eine Stinkwanze gehalten wird. Ihr Sekret riecht nach grünem Apfel. Mit Handschuhen absammeln oder abkehren.

Steckbrief im Lexikon →
Beerenwanze (Dolycoris baccarum) von oben
Beerenwanze (Dolycoris baccarum) von oben

Beerenwanze

Dolycoris baccarum

Größe
10–12 mm
Erkennungs­merkmal
Graubraun bis schwarz, Flügel oft rötlich, schwarz-weiß geringelte Fühler, hell-dunkel gefleckte Seitenränder
Vorkommen
Viele Pflanzen, besonders Blüten und Früchte von Rosengewächsen

Was tun? Heimisch und leicht mit der Marmorierten Baumwanze zu verwechseln. Im Garten dulden.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten zum wanzenfreien Zuhause

  1. Schritt 1: Wanze bestimmen

    Stinkwanzen haben einen flachen, schildförmigen Körper und saugen nur Pflanzensaft. Findest du kleine, rundliche Wanzen im Bett, handelt es sich eher um Bettwanzen – dann gelten ganz andere Maßnahmen.

  2. Schritt 2: Eintrittsstellen finden

    Beobachte, wo die Wanzen sitzen: Fensterrahmen, Rollladenkästen, Lüftungsöffnungen, Risse im Mauerwerk und Kabeldurchführungen sind typische Schlupflöcher.

  3. Schritt 3: Abdichten und Fliegengitter

    Spalten abdichten und Fliegengitter anbringen – am besten im Spätsommer, bevor die Wanzen ihr Winterquartier suchen.

  4. Schritt 4: Fernhalten

    Fensterrahmen, Türschwellen und Rollladenkästen mit einem Geraniol-Spray behandeln und die Anwendung bei Bedarf wiederholen.

  5. Schritt 5: Einsammeln statt zerdrücken

    Wanzen, die trotzdem ins Haus kommen, mit Glas und Pappe einfangen oder mit Handschuhen absammeln und draußen freilassen.

Stinkwanzen bekämpfen: das Wichtigste in Kürze

  • Stinkwanzen sind lästig, aber ungefährlich.
  • Vorbeugen vor dem Herbst bringt am meisten: abdichten, Fliegengitter, fernhalten.
  • Nicht zerdrücken – sonst setzen sie ihr Abwehrsekret frei.
  • Ein Duftstoff-Repellent vertreibt die Wanzen, tötet sie aber nicht.
  • Nicht jede Wanze ist ein Problem: Raubwanzen wie die Zweizähnige Dornwanze fressen andere Insekten.

Häufige Fragen zu Stinkwanzen

Was hilft am besten gegen Stinkwanzen?

Am wirksamsten ist Vorbeugen: Eintrittsstellen abdichten, Fliegengitter anbringen und Fensterrahmen, Türschwellen und Rollladenkästen mit einem Geraniol-Spray behandeln. Wanzen, die trotzdem hereinkommen, mit Glas und Pappe nach draußen bringen.

Sind Stinkwanzen gefährlich?

Nein. Stinkwanzen saugen Pflanzensaft, sind keine Parasiten und übertragen keine Krankheiten. Lästig sind sie wegen ihres Abwehrsekrets, das unangenehm riecht.

Können Stinkwanzen stechen oder beißen?

Stinkwanzen haben einen Saugrüssel für Pflanzensaft und stechen Menschen in der Regel nicht. Von der ähnlich aussehenden Amerikanischen Kiefernwanze ist sehr selten ein schmerzhafter Abwehrstich bekannt. Fass Wanzen deshalb nicht mit bloßen Händen an.

Warum kommen im Herbst so viele Stinkwanzen ins Haus?

Die erwachsenen Wanzen suchen ab Ende September trockene, geschützte Plätze zum Überwintern. Sie sammeln sich an sonnigen Fassaden und schlüpfen durch Ritzen, Rollladenkästen und geöffnete Fenster ins Haus.

Legen Stinkwanzen Eier in der Wohnung?

Nein. Im Haus überwintern nur erwachsene Wanzen. Ihre Eier legen sie im Frühjahr und Sommer in Gruppen auf die Unterseite von Blättern im Freien.

Wie wirkt das Stinkwanzenspray?

Es enthält den Duftstoff Geraniol und wirkt vorwiegend als Repellent: Die Wanzen meiden behandelte Stellen. Eine Nervenwirkung gibt es nicht. Sprühe Eintrittsstellen und Verstecke ein und wiederhole die Anwendung bei Bedarf.

Helfen Stinkwanzen-Fallen?

Fallen fangen einzelne Tiere, bei der Marmorierten Baumwanze waren sie bisher aber nur teilweise erfolgreich. Sie ersetzen nicht das Abdichten und Fernhalten an den Eintrittsstellen.

Wie werde ich den Geruch von Stinkwanzen los?

Gut lüften, betroffene Textilien waschen und Oberflächen abwischen. Damit es gar nicht erst riecht: Wanzen nicht zerdrücken, sondern vorsichtig einfangen.

Schaden Stinkwanzen meinen Pflanzen?

Heimische Arten richten kaum nennenswerte Schäden an. Die eingeschleppte Marmorierte Baumwanze saugt dagegen an Obst und Gemüse wie Äpfeln, Birnen, Paprika und Tomaten. Dabei entstehen Flecken und Verformungen.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Stinkwanzen bekämpfen: Ursachen, Erkennen und die richtige Reihenfolge

Bei Stinkwanzen geht es selten darum, einen Befall auszulöschen. Die Tiere vermehren sich nicht in deiner Wohnung, sie suchen nur einen Winterplatz. Wer das versteht, setzt die Mittel in der richtigen Reihenfolge ein und spart sich viel Frust.

Warum die Wanzen ausgerechnet bei dir einziehen

Den Sommer verbringen Stinkwanzen auf Sträuchern, Bäumen und Gemüsepflanzen. Ab dem Spätsommer suchen die erwachsenen Tiere trockene, geschützte Spalten, und sonnige Fassaden mit Rollladenkästen, Fensterrahmen und Dachüberständen sind dafür ideal. Besonders die aus Asien eingeschleppte Marmorierte Baumwanze tritt dabei oft in größerer Zahl auf. Mehr zur Herkunft und Ausbreitung findest du im Beitrag Woher Stinkwanzen kommen. Gärten mit Obst, Beerensträuchern und Kübelpflanzen ziehen die Tiere zusätzlich an. Ganz verhindern lässt sich der Zuflug nicht, aber du kannst die Zahl der Eintrittsstellen deutlich verringern.

Stinkwanzen erkennen und von Verwandten unterscheiden

Typische Merkmale

Stinkwanzen haben einen flachen, schildförmigen Körper und einen Saugrüssel für Pflanzensaft. Die Marmorierte Baumwanze erkennst du an den schwarz-weiß geringelten Fühlern. Die Marmorierte Baumwanze im Lexikon zeigt dir die Unterschiede zu heimischen Arten wie der Grünen Stinkwanze. Wer sicher gehen will, ob es sich überhaupt um eine Stinkwanze handelt, liest auch, wo sich Stinkwanzen in der Wohnung verstecken.

Eier und Biss

Im Haus überwintern nur erwachsene Tiere. Eier findest du im Freien auf Blattunterseiten, nicht im Wohnzimmer; eine Einordnung gibt der Artikel zu Eiern in der Wohnung. Stinkwanzen stechen Menschen in der Regel nicht, Näheres steht im Beitrag Können Stinkwanzen beißen?.

Die Bekämpfungsstrategie: Reihenfolge, die funktioniert

Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Die Hauptmethoden gegen Stinkwanzen sind Abdichten, Einfangen und Absaugen. Wir führen bewusst keine Stinkwanzenfalle im Sortiment, weil Lockstofffallen bei der Marmorierten Baumwanze bisher nur teilweise überzeugen. Was Fallen leisten und wo ihre Grenzen liegen, erklärt der Beitrag Stinkwanzen-Fallen im Vergleich.

  1. Abdichten vor dem Herbst: Risse, Kabeldurchführungen und Lüftungsöffnungen verschließen, Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen. Das ist die einzige Maßnahme, die das Problem an der Wurzel angeht.
  2. Einsammeln statt zerdrücken: Glas über die Wanze, Pappe darunter, draußen freilassen. Zerdrückte Tiere setzen ihr Abwehrsekret frei, das an Textilien haftet.
  3. Absaugen bei Ansammlungen: Rollladenkasten, Fensterbank oder Dachboden lassen sich mit dem Staubsauger abräumen. Beutel danach verschlossen entsorgen.
  4. Fernhalten an den Eintrittsstellen: Hier hilft ein Duftstoff-Repellent. Das Silberkraft Stinkwanzenspray enthält Geraniol; sprühe damit Fensterrahmen, Türschwellen und Rollladenkästen ein und wiederhole die Anwendung bei Bedarf. Die Wanzen meiden behandelte Stellen. Das Spray ist ein Hilfsmittel und kein Ersatz für Abdichten.

Typische Fehler

Viele sprühen erst, wenn die Wanzen schon im Haus sitzen, oder drücken die Tiere an der Wand platt. Ebenso wenig bringt es, die Fassade flächig zu behandeln: Es kommen immer neue Tiere nach, solange die Eintrittsstellen offen sind. Auch gegen den Geruch hilft Lüften und Waschen mehr als weitere Mittel, wie der Artikel Stinkwanzen-Geruch erklärt.

Hausmittel und Duftstoffe im Check

Zu Gerüchen, die Stinkwanzen meiden sollen, gibt es viele Tipps. Welche davon sich lohnen und welche kaum etwas bringen, zeigt der Beitrag zur Geruchsabwehr gegen Stinkwanzen. Eine breitere Übersicht liefert der Ratgeber Hausmittel gegen Stinkwanzen. Behandle Hausmittel als Ergänzung: Sie ersetzen weder Fliegengitter noch das Abdichten.

Balkon, Garten und Obst: Wo die Tiere herkommen

Auf Balkon und Terrasse hilft es, Kübelpflanzen zu kontrollieren und Eigelege abzusammeln. Konkrete Hinweise gibt der Beitrag Stinkwanzen auf dem Balkon. An Tomaten, Paprika oder Obst helfen engmaschige Netze und regelmäßiges Absammeln. Wer wissen will, ob die Tiere im Garten Gegenspieler haben, findet das im Artikel zu den Fressfeinden der Stinkwanzen.

Vorbeugen: Der Plan für das nächste Jahr

  • Im Spätsommer Fliegengitter prüfen und Fugen abdichten.
  • Rollladenkästen und Lüftungsöffnungen kontrollieren, bevor die Tiere ein Winterquartier suchen.
  • Eintrittsstellen vor dem erwarteten Zuflug mit einem Duftstoff-Repellent behandeln.
  • Im Frühjahr überwinterte Tiere nach draußen bringen, sobald sie wieder aktiv werden.

Ehrlich gesagt: In dieser Kollektion findest du derzeit nur das Stinkwanzenspray. Fliegengitter sind bei uns momentan ausverkauft; im Fachhandel brauchst du Maße passend zu deinen Fenstern. Einfangen, Absaugen und Abdichten bleiben ohnehin die tragenden Säulen.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Unser Wissensmagazin

  • Philipp Silbernagel

    Hausmittel gegen Stinkwanzen: So vertreiben Sie die Plagegeister

    Wenn die Tage im Herbst kürzer und die Nächte kühler werden, suchen viele Insekten nach einem warmen Winterquartier. Besonders zwei invasive Arten machen Haus- und Gartenbesitzern in den letzten Jahren zunehmend zu schaffen: Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) und die...

  • Philipp Silbernagel

    Welchen Geruch mögen Stinkwanzen nicht? Natürliche Abwehr

    Sobald die Tage im Herbst kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt ein alljährliches Phänomen: Stinkwanzen suchen massenhaft nach warmen, geschützten Überwinterungsquartieren. Häufig verirren sie sich dabei in unsere Häuser und Wohnungen. Besonders die invasive Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) und...

  • Philipp Silbernagel

    Stinkwanzen Biss: Können die Insekten Menschen stechen?

    Es ist ein typisches Szenario im späten Sommer oder Herbst: Sie wachen morgens mit einer juckenden, geröteten Stelle auf der Haut auf und entdecken kurz darauf eine große, schildförmige Wanze an der Schlafzimmerwand. Der erste Gedanke liegt nahe: War das...

  • Philipp Silbernagel

    Stinkwanzen Eier in der Wohnung: Gefahr oder unbegründete Panik?

    Sie haben eine Stinkwanze an Ihrem Fenster, an der Gardine oder gar im Schlafzimmer entdeckt und geraten nun in Panik bei dem Gedanken, dass das Insekt unbemerkt Stinkwanzen Eier in der Wohnung ablegen könnte? Die Vorstellung einer unkontrollierten Wanzenplage in...

  • Philipp Silbernagel

    Können Stinkwanzen fliegen? Alles über ihr Flugverhalten

    Ein lautes, tiefes Brummen durchbricht die abendliche Stille im Wohnzimmer. Ein dunkler, schildförmiger Schatten kreist ungeschickt um die Deckenlampe, prallt mit einem hörbaren "Klick" gegen die Wand und stürzt zu Boden. Wer dieses Szenario im Spätsommer oder Herbst schon einmal...