Lexikon-Eintrag

Grauer Rindenspanner Alcis repandata

Grauer Rindenspanner (Alcis repandata), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie
Geometridae
Gattung
Alcis

Überblick

Einleitung

Der Graue Rindenspanner (Alcis repandata), auch als Wellenlinien-Rindenspanner oder Braunmarmorierter Baumspanner bekannt, ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in ganz Europa bis zum Ural sowie in Teilen des Mittelmeerraums und Asiens verbreitet und besiedelt dort diverse Wald- und Offenlandhabitate. Bräunlich gefärbte Exemplare ähneln bisweilen dem Moosgrünen Rindenspanner (Deileptenia ribeata), unterscheiden sich von diesem jedoch durch spezifische Merkmale der äußeren Wellenlinie und der Flügelform.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Fühler der Männchen sind beidseitig gekämmt, während diejenigen der Weibchen fadenförmig ausgebildet sind.
  • Verdunkelte Exemplare mit fast schwarzem Mittelfeld sowie hellem Wurzel- und Saumfeld werden als Forma conversaria bezeichnet.
  • Formen mit starker Verdunkelung und nur geringfügig erkennbaren Zeichnungselementen tragen die Bezeichnung Forma nigricata.
  • Erwachsene Raupen besitzen eine zylindrische Form mit an den Seiten gerunzelten Segmenten und zeigen eine dunkle Fleckung oder Marmorierung.
  • Die Puppe des Grauen Rindenspanners ist sehr schlank, glänzend rotbraun gefärbt und weist eine gespaltene Spitze am Kremaster auf.
  • Als konkrete Futterpflanzen der Raupen sind neben Gehölzen auch die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum) sowie der Adlerfarn (Pteridium aquilinum) belegt.
  • Die Verpuppung der überwinterten Raupen findet direkt in der Erde statt.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Graue Rindenspanner (Alcis repandata) ist ein nachtaktiver Schmetterling aus der Familie der Spanner und weist eine stark schwankende Flügelspannweite von 38 bis 55 Millimetern auf. Die Falter zeichnen sich durch eine hohe farbliche Variabilität aus, bei der auf den Vorderflügeln weißliche, graue und bräunliche Tönungen dominieren. Die innere Querlinie der Vorderflügel verläuft glatt gebogen, während die äußere zwei markante, nach außen gerichtete Vorsprünge zeigt. Im Saumfeld befindet sich eine deutliche weiße Wellenlinie, die sich nahtlos auf den Hinterflügeln fortsetzt.1 Melanistische beziehungsweise kontrastreiche Formen wie f. conversaria zeigen ein fast schwarzes Mittelfeld bei hellem Wurzel- und Saumfeld, während bei f. nigricata eine starke Verdunkelung mit nur schwach erkennbaren Zeichnungselementen auftritt. Hinsichtlich des Sexualdimorphismus sind die Fühler der Männchen beidseitig gekämmt, wohingegen die der Weibchen schlicht fadenförmig ausgebildet sind. Die erwachsenen Raupen besitzen eine zylindrische Körperform mit seitlich gerunzelter Struktur und sind überwiegend graubraun gefärbt, wobei sie eine dunkle Fleckung oder Marmorierung aufweisen. Die sehr schlanke Puppe präsentiert sich in einer glänzend rotbraunen Färbung und besitzt eine charakteristisch gespaltene Spitze am Kremaster. Ähnliche Arten wie Deileptenia ribeata lassen sich durch das Fehlen der starken Vorsprünge an der äußeren Wellenlinie sowie durch meist stärker gerundete Flügelspitzen abgrenzen.1 Zudem unterscheidet sich Alcis bastelbergeri von der Form f. conversaria durch ein schmaleres und schwächer ausgebuchtetes schwarzes Mittelfeld, was insbesondere bei männlichen Faltern auffällt. Belastbare morphologische Beschreibungen zu Eiern, feineren Thoraxstrukturen oder spezifischen Mundwerkzeugen fehlen in der aktuellen Datenlage.1

Porträt

Beschreibung

Der Graue Rindenspanner (Alcis repandata), im deutschen Sprachraum auch als Wellenlinien-Rindenspanner oder Braunmarmorierter Baumspanner bekannt, gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Schmetterlinge. Das Verbreitungsgebiet dieser Art erstreckt sich über ganz Europa bis zum Ural, umfasst im Süden den Mittelmeerraum, Kleinasien, den Kaukasus sowie Kasachstan und reicht im Norden bis zum Polarkreis. In den alpinen Regionen besiedelt die Art Höhenlagen von bis zu 1800 Metern. Als Lebensräume bevorzugt der Falter vor allem Laub-, Misch- und Nadelwälder, ist jedoch gleichermaßen in buschigen Heiden, Wiesen, Moorgebieten und Siedlungsbereichen anzutreffen. Im natürlichen Habitat zeigt der Nachtfalter eine hohe farbliche Variabilität, bei der auf den Vorderflügeln weißliche, graue und bräunliche Tönungen dominieren. Die Flügelspannweite der Falter schwankt stark und beträgt zwischen 38 und 55 Millimetern. Ein charakteristisches Merkmal im Feld ist die innere Querlinie, die glatt gebogen verläuft, während die äußere zwei nach außen gerichtete Vorsprünge aufweist. Im Saumfeld aller Flügel verläuft eine deutliche weiße Wellenlinie.1 Extremformen wie Exemplare mit einem fast schwarzen Mittelfeld sowie hellem Wurzel- und Saumfeld werden als f. conversaria bezeichnet, während Formen mit starker Verdunkelung und rudimentären Zeichnungselementen den Namen f. nigricata tragen. Sexualdimorphismus zeigt sich in der Struktur der Fühler, welche bei Männchen beidseitig gekämmt und bei Weibchen fadenförmig ausgebildet sind. Morphologisch ähnliche Arten wie Deileptenia ribeata lassen sich durch das Fehlen der starken Vorsprünge an der äußeren Wellenlinie und stärker gerundete Flügelspitzen abgrenzen. Zudem unterscheidet sich Alcis bastelbergeri von der Form conversaria durch ein schmaleres und schwächer ausgebuchtes schwarzes Mittelfeld. Die Falter sind überwiegend nachtaktiv und fliegen neben künstlichen Lichtquellen auch Blüten von Pfeifengräsern (Molinia), Greiskräutern (Senecio) oder Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta) an. Die Hauptflugzeit erstreckt sich über die Monate Mai bis August.1 Aus den Eiern schlüpfen ab dem Spätsommer die Raupen, die sich als polyphage Pflanzenfresser („Allesfresser“) durch eine breite Palette an Futterpflanzen auszeichnen.12 Zu den dokumentierten Nahrungsquellen zählen Gehölze und niedrige Pflanzen wie Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Brombeeren (Rubus), Heidekräuter (Erica), Besenginster (Cytisus scoparius), Weißtanne (Abies alba), Fichten (Picea), Kiefern (Pinus), Eichen (Quercus), Birken (Betula) und Weiden (Salix). Erwachsene Raupen weisen eine zylindrische Grundform auf, sind an den Seiten gerunzelt und meist graubraun gefärbt, wobei sie eine dunkle Fleckung oder Marmorierung zeigen. Nach der Überwinterung als Larve erfolgt die Verpuppung in der Erde. Die daraus hervorgehende Puppe ist sehr schlank, glänzend rotbraun gefärbt und besitzt eine gespaltene Spitze am Kremaster. In Deutschland ist die Art in allen Bundesländern weit verbreitet, teilweise häufig und wird in der Roten Liste als nicht gefährdet geführt.1

Systematik

Name & Einordnung

Der Graue Rindenspanner oder Wellenlinien-Rindenspanner (Alcis repandata) gehört innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) zur Familie der Spanner (Geometridae). Als historisches Synonym ist die Art unter der Kombination Boarmia repandata bekannt geworden. Im deutschen Sprachraum wird die Art neben den Hauptbezeichnungen gelegentlich auch als Braunmarmorierter Baumspanner geführt. Weitere Belege zu Erstbeschreibung, Autoren oder detaillierten Etymologien fehlen in den verfügbaren Daten. Belastbare historische Publikationsdaten oder frühere Gattungszuordnungen außerhalb des Genus Boarmia und Alcis sind in der aktuellen Datenlage nicht dokumentiert. Internationale Trivialnamen oder regionale Varianten im deutschsprachigen Raum werden in den vorliegenden Quellen ebenfalls nicht näher spezifiziert.1

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Der Lebenszyklus des Grauen Rindenspanners (Alcis repandata) ist univoltin und an eine einjährige Generationsfolge angepasst. Die Hauptflugzeit der überwiegend nachtaktiven Falter erstreckt sich von Mai bis August. Während dieser Zeit nehmen die Adulten Nahrung in Form von Nektar auf und besuchen dabei Blüten wie die von Pfeifengräsern (Molinia), Greiskräutern (Senecio) oder dem Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta). Nach der Paarung erfolgt die Ablage der Eier, woraus sich ab dem Spätsommer die Raupen entwickeln. Die Larven ernähren sich polyphag als Herbivoren an einer breiten Palette von Gehölzen und niedrigen Pflanzen. Zu den belegten Futterpflanzen zählen unter anderem Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Brombeeren (Rubus), Heidekräuter (Erica), Besenginster (Cytisus scoparius), Weißtanne (Abies alba), Fichten (Picea), Kiefern (Pinus), Eichen (Quercus), Birken (Betula) und Weiden (Salix). Physiologisch ist die Art an die Überwinterung angepasst, welche ausschließlich im Stadium der Larve erfolgt. Nach Abschluss ihrer Entwicklung verpuppen sich die erwachsenen Raupen im Laufe des Jahres in der Erde. Die Pupstaphe ist durch eine sehr schlanke, glänzend rotbraune Puppe mit gespaltenem Kremaster charakterisiert. Belastbare quantitative Daten zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien bei spezifischen Temperaturen fehlen in der aktuellen Datenlage. Auch spezifische Mortalitätsfaktoren oder Parasitoide sind in den vorliegenden Quellen nicht systematisch quantifiziert.1

Lebensweise

Verhalten

Der Wellenlinien-Rindenspanner (Alcis repandata) zeigt eine überwiegend nachtaktive Lebensweise und verbringt die Tage in Ruhephasen. Im Zuge ihrer Aktivität fliegen die Falter gezielt künstliche Lichtquellen an, was eine ausgeprägte positive Phototaxis belegt. Neben künstlichen Lichtquellen suchen die adulten Schmetterlinge nachts Blüten auf, um Nahrung aufzunehmen. Zu den besuchten Nektarquellen gehören unter anderem Pfeifengräser (Molinia), Greiskräuter (Senecio) sowie der Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta). Die Hauptflugzeit der Falter erstreckt sich über die Monate Mai bis August. Nach der Paarung und Eiablage schlüpfen die Raupen, die sich ab dem Spätsommer polyphag von einer Vielzahl verschiedener Gehölze und niedriger Pflanzen ernähren. Als Futterpflanzen dienen den Raupen unter anderem Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Brombeeren (Rubus), Heidekräuter (Erica), Besenginster (Cytisus scoparius), Weißtanne (Abies alba), Fichten (Picea), Kiefern (Pinus), Eichen (Quercus), Birken (Betula) und Weiden (Salix).1 Im weiteren Verlauf ihres Lebenszyklus überwintern die Raupen im larvalen Stadium.12 Für die Verpupezahlung ziehen sich die Raupen in die Erde zurück, wo die Verpuppung stattfindet.1

Lebensweise

Ökologie

Der Graue Rindenspanner (Alcis repandata) besiedelt als euryöke Art ein breites Spektrum an Lebensräumen, darunter Laub-, Misch- und Nadelwälder, buschige Heiden, Wiesen, Moorgebiete sowie Siedlungsbereiche. In den Alpen kommt die Art in Höhenlagen bis zu 1800 m vor. Die nachtaktiven Falter fliegen neben künstlichen Lichtquellen auch Blüten verschiedener Pflanzen wie Pfeifengräser (Molinia), Greiskräuter (Senecio) oder den Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta) zur Nahrungsaufnahme an. Die Raupen ernähren sich polyphag als Herbivoren von einer Vielzahl unterschiedlicher Gehölze und niedriger Pflanzen. Zu den bekannten Futterpflanzen zählen unter anderem Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Brombeeren (Rubus), Heidekräuter (Erica), Besenginster (Cytisus scoparius), Weißtanne (Abies alba), Fichten (Picea), Kiefern (Pinus), Eichen (Quercus), Birken (Betula) und Weiden (Salix). Die Überwinterung erfolgt im Larvalstadium als Raupe, bevor die Verpuppung schließlich in der Erde stattfindet.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Wellenlinien-Rindenspanners (Alcis repandata) erstreckt sich über ganz Europa bis zum Ural. Im Norden reicht das Areal bis zum Polarkreis, während es im Süden den gesamten Mittelmeerraum umfasst. Darüber hinaus besiedelt die Art Kleinasien, den Kaukasus sowie Kasachstan. In Deutschland und den DACH-Ländern ist die Art flächendeckend verbreitet und in allen Bundesländern nachgewiesen. Beobachtungsdaten belegen ein stabiles Vorkommen in der Region, weshalb die Art als nicht gefährdet eingestuft wird. Die Vertikalverbreitung reicht in den Alpen bis in Höhenlagen von 1800 Metern. Als typische Habitate besiedelt Alcis repandata vor allem Laub-, Misch- und Nadelwälder. Ergänzend dazu wird die Art in buschigen Heiden, Wiesen und Moorgebieten angetroffen. Auch in Siedlungsbereichen ist der Falter regelmäßig anzutreffen. Die polyphagen Raupen nutzen eine Vielzahl unterschiedlicher Gehölze und niedriger Pflanzen als Wirtspflanzen. Dazu zählen typische Wald- und Heidepflanzen wie Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum) und Adlerfarn (Pteridium aquilinum). Ebenso dienen Brombeeren (Rubus), Heidekräuter (Erica) und Besenginster (Cytisus scoparius) als Nahrungsquelle. An Bäumen werden sowohl Nadelgehölze wie Weißtanne (Abies alba), Fichten (Picea) und Kiefern (Pinus) als auch Laubbäume wie Eichen (Quercus), Birken (Betula) und Weiden (Salix) besiedelt.1

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    28.05.2026

  • Deutschland

    06.04.2026

  • Germany

    18.03.2026

  • Deutschland

    01.10.2025

  • Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, Fürstenberg/Havel, Brandenburg, Deutschland

    20.09.2025

Daten: iNaturalist

Sichtungen

Community-Analyse

OpenInsect
2
Sichtungen in den letzten 12 Monaten
Daten der silbarkrift.community
Zuletzt am 25.07.2026
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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Der Graue Rindenspanner (Alcis repandata) zeigt eine klar ausgeprägte Jahresperiodik mit einer univoltinen Entwicklung pro Jahr. Die Hauptflugzeit der imaginalen Falter erstreckt sich über die Monate Mai bis August. Während dieser aktiven Phase fliegen die überwiegend nachtaktiven Tiere künstliche Lichtquellen sowie verschiedene Blütenpflanzen an. Nach der Fortpflanzung schlüpfen die Raupen ab dem Spätsommer. Diese Larven ernähren sich polyphag von einer Vielzahl unterschiedlicher Gehölze und niedriger Pflanzen.1 Zur Bewältigung der kalten Jahreszeit erfolgt die Überwinterung im Stadium der Raupe.12 Im Frühjahr nach der Winterruhe verpuppen sich die Raupen schließlich in der Erde 1, bevor der Zyklus mit dem Schlupf der neuen Generation im Mai von vorn beginnt.

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Graue Rindenspanner (Alcis repandata) ist ein in Europa weit verbreiteter Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae), dessen Raupen polyphag an verschiedenen Gehölzen und niederen Pflanzen fressen. Nach aktueller Datenlage besitzt die Art keine wirtschaftliche Bedeutung als ernsthafter Forst- oder Agrarschädling, weshalb keine systematischen Schadschwellen oder spezifischen Bekämpfungsmaßnahmen etabliert sind. In der Roten Liste gefährdeter Arten wird der Alcis repandata als nicht gefährdet eingestuft, da er in allen deutschen Bundesländern weit verbreitet und teils häufig auftritt. Die polyphagen Raupen ernähren sich ab dem Spätsommer von einer Vielzahl von Pflanzen wie Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Brombeeren (Rubus), Heidekräutern (Erica), Besenginster (Cytisus scoparius) sowie diversen Nadel- und Laubbäumen einschließlich Weißtanne (Abies alba), Fichten (Picea), Kiefern (Pinus), Eichen (Quercus), Birken (Betula) und Weiden (Salix).1 Massenvermehrungen oder nennenswerte Schadbilder an Forst- oder Kulturpflanzen sind in der wissenschaftlichen Literatur jedoch nicht dokumentiert. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen, wie etwa die Übertragung von Krankheitserregern oder Allergieauslösungen durch Falter oder Raupen, sind für Alcis repandata nicht bekannt. Belastbare Daten zu spezifischen Monitoring-Methoden, baulichen Präventionsmaßnahmen oder chemischen Bekämpfungsstrategien fehlen für diese Art gänzlich, da sie aufgrund ihrer Unschädlichkeit nicht bekämpft wird. Auch rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für diesen heimischen Schmetterling nicht.1

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. de.wikipedia.org/wiki/Wellenlinien-Rindenspanner
  2. gbif.org/species/5143380