- Die Mehlmotte (Ephestia kuehniella) ist ein weltweit verbreiteter Schädling in Getreidemühlen, Bäckereien, Lagerhäusern und Haushalten.1
- E. kuehniella wurde erstmals 1879 von Philipp Christoph Zeller als Schädling in Deutschland beschrieben.
- Die Flügelspannweite der adulten Mehlmotte beträgt 18–25 mm.
- Adulte Mehlmotten nehmen keine Nahrung auf.
- Weibliche Mehlmotten legen 116–678 Eier auf geeignete Nahrungssubstrate.
- Die Eier der Mehlmotte schlüpfen unter warmen Bedingungen (26–32 °C) in etwa 3 Tagen.
- Die Larven der Mehlmotte fressen 2–14 Wochen lang und spinnen dabei ein seidiges Gespinst.
- Die Verpuppung der Mehlmotte dauert 8–14 Tage, abhängig von der Temperatur.1
- Der Lebenszyklus der Mehlmotte dauert unter optimalen Bedingungen (ca. 25 °C) 5–7 Wochen.
- In gemäßigten Regionen können 3–4 Generationen pro Jahr auftreten.
- Die Larven der Mehlmotte bevorzugen feinen Mehlstaub für ihre Entwicklung.
- Unter günstigen Bedingungen kann sich eine Population der Mehlmotte innerhalb von vier Wochen verfünfzigfachen.
- Die Mehlmotte wird in der biologischen Schädlingsbekämpfung zur Aufzucht von Parasitoiden wie Trichogramma-Wespen verwendet.
- Die Larven der Mehlmotte können bis zu 12 mm lang werden.
- Sexueller Dimorphismus zeigt sich in der Größe und Antennenstruktur, wobei Weibchen etwas größer sind als Männchen.
- Optimale Entwicklung der Mehlmotte erfolgt bei Temperaturen zwischen 20°C und 30°C.
- Die Larven der Mehlmotte fressen Getreideprodukte, wobei sie feine Partikel bevorzugen, um schützende Seidengewebe zu bauen.
- Die Futteraufnahme der Larven führt zu einer erheblichen Verschlechterung der Mehlqualität durch mikrobielle Kontamination.
- Parasitische Wespen spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Mehlmottenpopulation.
- Nemeritis canescens ist ein wichtiger larvaler Parasitoid der Mehlmotte.1