- Drosophila spp. gehören zur Familie der Drosophilidae (Fruchtfliegen).
- Der Gattungsname ist Drosophila.1 Auf Deutsch werden sie Taufliegen genannt [1, 2].
- Die Familie Drosophilidae wird im Deutschen auch Fruchtfliegen genannt.
- Drosophila suzukii, auch bekannt als Kirschessigfliege, ist eine Art der Essigfliegen.1
- D. suzukii stammt ursprünglich aus Ost- und Südostasien.1
- D. suzukii wurde erstmals 2008 außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets in Kalifornien entdeckt.1
- Die Larven von D. suzukii fressen im Inneren von reifenden Früchten, was zu erheblichen Ernteausfällen führen kann.1
- Adulte D. suzukii sind 2–4 mm lang und gelblich-braun bis blassbraun gefärbt.1
- Männliche D. suzukii haben dunkle Flecken auf den Flügeln.1
- Weibliche D. suzukii besitzen einen gesägten Ovipositor, mit dem sie Eier in reife, unbeschädigte Früchte legen können.1
- Die Eier von D. suzukii sind oval, milchig-weiß und etwa 0,6 mm lang.1
- Die Larven von D. suzukii sind weiß, beinlos und madenartig.1
- Die Puppen von D. suzukii sind spindelförmig, rötlich-braun und 2–3,5 mm lang.1
- Der Lebenszyklus von D. suzukii dauert unter optimalen Bedingungen (20–25 °C) 10–14 Tage.1
- Weibliche D. suzukii können bis zu 600 Eier legen.1
- D. suzukii befällt über 40 Pflanzenfamilien, darunter wirtschaftlich wichtige Nutzpflanzen wie Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren, Kirschen und Weintrauben.1
- D. suzukii kann bis zu 13 Generationen pro Jahr entwickeln.1
- Lebendfallen für Drosophilidae kommen ohne Gift aus und bestehen aus einem transparenten Kunststoffbecher und einem eingesetzten, spitzwinkligen Trichter mit schlitz- oder punktförmigen Öffnungen.
- Pestizidzusammensetzungen auf Basis flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) können zur Bekämpfung von Drosophila spp. eingesetzt werden.
- Lockstofffallen mit variierenden Formen der Einlassöffnungen können die Attraktivität für Drosophila spp. steigern.2