- Die Verpuppung der ausgewachsenen Larven findet ab Ende Mai bis Anfang Juni statt, wozu sie sich ca. 3 cm tief in den Boden eingraben.
- Neben Winterraps und Gemüsekohl dienen auch Winterkresse (Barbarea vulgaris), Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) und Brunnenkresse (Nasturtium officinale) als Wirtspflanzen.
- Als natürlicher Gegenspieler tritt unter anderem der Parasitoid Tersilochus fulvipes auf, dessen Weibchen ihre Eier in die Larven des Rapsstängelrüsslers ablegen.
- Räuberische Laufkäfer (Carabidae) sowie die Larven der Fliegenart Phaonia trimaculata gehören zu den natürlichen Fressfeinden, die die abwandernden Rüsslerlarven erbeuten.
- Eine chemische Bekämpfung erfolgt üblicherweise mit Insektiziden aus der Gruppe der Pyrethroide, sofern ein bestimmter Fang-Richtwert in Gelbschalen überschritten wird.1
Kohltriebruessler Ceutorhynchus napi
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Käfer (Coleoptera)
- Familie
- Curculionidae
- Gattung
- Ceutorhynchus
- Art
- Ceutorhynchus napi
Wissenschaftlicher Name Ceutorhynchus napi Koch
Überblick
Einleitung
Der Große Rapsstängelrüssler oder Große Kohltriebrüssler (Ceutorhynchus napi) ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Die Art tritt als bedeutender Schädling im Anbau von Winterraps (Brassica napus) und anderen Kreuzblütengewächsen (Brassicaceae) auf. Insbesondere die Eiablage und die anschließende Larvenentwicklung in den Pflanzenstängeln können erhebliche Ertragsverluste verursachen.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Kohltriebruessler Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Große Rapsstängelrüssler (Ceutorhynchus napi) zeichnet sich durch eine Körperlänge von 3,3 bis 4 mm aus. Seine Grundfärbung ist dunkel- bis hellgrau, wobei der gesamte Körper dicht mit grauen Schuppen bedeckt ist.1 Die Larven erreichen eine Länge von ca. 7 mm und sind gelblich weiß gefärbt. Ihre Kopfkapsel ist bei jungen Exemplaren dunkel und wandelt sich bei älteren Tieren zu einer gelbbraunen Färbung. Ein charakteristisches Merkmal der Larven ist eine einzelne Borste auf der Oberseite der Kopfkapsel.1 Weitere morphologische Details wie Flügelgeäder, Abdominalanhänge oder spezifische Sexualdimorphismen sind in der aktuellen Datenlage nicht detailliert beschrieben. Bezüglich der Eier und Puppen liegen ausser der Erwähnung des Erdkokons keine spezifischen morphologischen Beschreibungen vor. Abgrenzungsmerkmale zu verwechselbaren Arten werden in der zitierten Literatur nicht behandelt, da hierzu belastbare Daten fehlen.1
Porträt
Beschreibung
Der Große Rapsstängelrüssler (Ceutorhynchus napi) ist ein Vertreter der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) und zählt zu den markanten Schädlingen im Anbau von Kreuzblütengewächsen (Brassicaceae). Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre vollständige Bedeckung mit dunkel- und hellgrauen Schuppen auf, die dem 3,3 bis 4 mm langen Körper ein grau gefärbtes Aussehen verleihen. Als einer der frühesten Rüsselkäfer im Jahresverlauf verlässt das Tier nach der Überwinterung im Kokon bereits im März bei einer Bodentemperatur von 6 °C den Boden. Zu massiven Zuwanderungen in Rapsfelder kommt es jedoch erst, wenn die Temperaturen den Schwellenwert von 12 °C erreichen. Nach dem Anflug der Futterpflanzen erfolgt ein kurzer Reifungsfraß, an den sich die Eiablage der Weibchen anschließt. Diese geschieht einzeln und bevorzugt in relativ nah an der Terminalknospe gelegene Stängel von Rapspflanzen, deren Länge unter 20 cm liegt. Bei längeren Haupttrieben weichen die Weibchen auf junge Seitentriebe aus. Aus den abgelegten Eiern entwickeln sich nach 1 bis 2 Wochen die Larven, die sich im Stängelmark der Wirtspflanzen durchbeißen.1 Diese Larven erreichen eine Länge von ca. 7 mm, sind gelblich weiß gefärbt und besitzen eine charakteristische Borste auf der Oberseite ihrer Kopfkapsel. Während der Entwicklung verfärbt sich der dunkle Kopf der älteren Larven zu einem Gelbbraun. Die gesamte larvalen Entwicklung umfasst drei Stadien, die innerhalb von 3 bis 5 Wochen im Inneren des Stängels durchlaufen werden. Gegen Ende Mai oder Anfang Juni sind die Larven verpuppungsbereit, fressen ein Austrittsloch ins Pflanzengewebe und lassen sich auf den Boden fallen. Dort graben sie sich etwa 3 cm tief in das Erdreich ein, um in einem Erdkokon zu überwintern. Neben dem direkten Minierfraß der Larven ist vor allem der Eiablagereiz ursächlich für erhebliche Schäden, da er zu Stängelmissbildungen führt, die bei nachfolgendem Frost oder starkem Niederschlag aufreißen und umknicken können. Zusätzlich öffnen die Einbohrlöcher Eintrittspforten für pilzliche Schaderreger wie die Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma lingam). Natürliche Gegenspieler wie der Parasitoid Tersilochus fulvipes, räuberische Laufkäfer (Carabidae) sowie die Fliegenlarven von Phaonia trimaculata regulieren die Populationen auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen. In Deutschland gilt der Rapsstängelrüssler als ungefährdet, wobei er in bestimmten Regionen wie Schleswig-Holstein oder im westlichen Westfalen selten oder gar nicht vorkommt.1
Systematik
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Name Ceutorhynchus napi Koch beschreibt den Großen Rapsstängelrüssler als Angehörigen der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).12 Im deutschsprachigen Raum sind neben dem Hauptnamen Großer Rapsstängelrüssler auch die Bezeichnungen Großer Kohltriebrüssler gebräuchlich. Gelegentlich treten in der Literatur abweichende Schreibweisen der Gattung wie Ceuthorrchynchus oder Ceuthorhynchus auf, die jedoch als fehlerhafte Schreibweisen gelten.1 Belastbare Daten zur Etymologie des Gattungs- und Artnamens sowie zur historischen Erstbeschreibung fehlen in den vorliegenden Quellen. Ebenso liegen keine dokumentierten historischen Synonyme oder früheren Familienzuordnungen vor. Internationale Trivialnamen oder regionale Varianten werden in den Daten nicht explizit aufgeführt.12 Die Zuordnung zur Gattung Ceutorhynchus und Art Ceutorhynchus napi ist international anerkannt.2
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Der Große Rapsstängelrüssler (Ceutorhynchus napi) absolviert einen einjährigen Entwicklungszyklus mit ausgeprägter Anpassung an das Frühjahr. Die Überwinterung erfolgt im Boden, wobei die Tiere ab einer Bodentemperatur von 6 °C aus ihren Erdkokons schlüpfen. Zu einer massiven Zuwanderung in die Bestände kommt es jedoch erst bei Lufttemperaturen ab 12 °C. Nach kurzem Reifungsfraß an Kreuzblütengewächsen (Brassicaceae) beginnen die Weibchen mit der Paarung und der gezielten Eiablage. Bevorzugt werden dabei junge Rapspflanzen mit Stängellängen von unter 20 cm ausgewählt, bei denen die Eier einzeln und relativ nah an der Terminalknospe in den Stängel platziert werden. Bei längeren Haupttrieben weichen die Weibchen auf junge Seitentriebe aus. Aus den Eiern schlüpfen nach 1 bis 2 Wochen die Larven. Diese durchlaufen drei Larvenstadien und minieren dabei über einen Zeitraum von 3 bis 5 Wochen im Stängelmark der Wirtspflanzen.1 Äußerlich sind die ca. 7 mm langen Larven gelblich-weiß gefärbt und besitzen eine charakteristische Borste auf der Oberseite der Kopfkapsel, welche von anfangs dunkler und später gelbbrauner Färbung ist. Am Ende ihrer Entwicklung fressen die ausgewachsenen Larven ein Ausbohrloch in das Pflanzengewebe und lassen sich auf den Boden fallen. Dort graben sie sich etwa 3 cm tief in den Boden ein, um sich in einem Erdkokon zu verpuppen. Dieser Prozess findet in der Natur gegen Ende Mai bis Anfang Juni statt. Die Imagines verbleiben danach über den Sommer, den Herbst und den Winter im Boden und erscheinen im darauffolgenden März erneut an der Oberfläche. Das adulte Spektrum ernährt sich primär durch Blattfraß, wobei dieser im Vergleich zum Eiablageschaden eher unbedeutend ist. Die Larven sind hingegen auf das innere Stängelmark von Kultur- und Wildpflanzen wie Winterraps (Brassica napus), Gemüsekohl (Brassica oleracea), Winterkresse (Barbarea vulgaris), Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) und Brunnenkresse (Nasturtium officinale) spezialisiert.1 Die Mortalität der im Boden befindlichen oder abwandernden Stadien wird maßgeblich durch natürliche Gegenspieler reguliert. Laufkäfer (Carabidae) erbeuten die abwandernden Larven beim Verlassen der Pflanze, während die Fliegenlarven von Phaonia trimaculata bereits im inneren des Rapsstängels als Prädatoren agieren. Zusätzlich parasitiert der Schlupfwespenverwandte Tersilochus fulvipes die Larven, wodurch die Population für das Folgejahr reduziert wird.1
Lebensweise
Verhalten
Ceutorhynchus napi gehört zu den ersten im Frühjahr aktiv werdenden Rüsselkäfern und verlässt den Boden bei einer Bodentemperatur von 6 °C. Zu einer massenhaften Zuwanderung in die Rapsfelder kommt es jedoch erst ab Temperaturen von 12 °C. Nach dem Befall neuer Futterpflanzen durch den aktiven Flug absolvieren die Weibchen einen sehr kurzen Reifungsfraß. Die Eiablage erfolgt einzeln und bevorzugt in Pflanzenstängel mit einer Länge von unter 20 cm. Sollte der Haupttrieb länger sein, weichen die Weibchen auf die jungen Seitentriebe aus. Nach einer Reifezeit von 1–2 Wochen schlüpfen die Larven, welche anschliessend im Stängelmark minieren. Nach einer Entwicklungszeit von 3–5 Wochen, in der die Larven drei Stadien durchlaufen, fressen sie Ende Mai bis Anfang Juni ein Ausbohrloch in das Pflanzengewebe. Durch dieses Loch lassen sich die Larven aktiv auf den Boden fallen, graben sich dort etwa 3 cm tief ein und spinnen einen Erdkokon für die Überwinterung.1
Lebensweise
Ökologie
Ceutorhynchus napi besetzt als phytophager Rüsselkäfer eine spezialisierte ökologische Nische an Kreuzblütengewächsen, wobei Winterraps (Brassica napus) und Gemüsekohl (Brassica oleracea) als Hauptwirtspflanzen dienen. Die Habitatpräferenz zeigt eine starke Abhängigkeit von klimatischen Faktoren; so beginnt die Aktivität im März bei einer Bodentemperatur von 6 °C, während Massenzuwanderungen in Rapsfelder erst ab 12 °C erfolgen. Die Eiablage erfolgt bevorzugt in Pflanzenstängel mit einer Länge von unter 20 cm, wobei der Reiz der Eiablage zu charakteristischen Missbildungen des Stängels führt. Diese morphologischen Veränderungen können bei nachfolgenden Frösten oder reichlichen Niederschlägen zum Aufreißen und Umknicken der Stängel führen. Zudem dienen die Einbohrlöcher als Eintrittspforten für pilzliche Schaderreger wie die Wurzelhals- und Stängelfäule Phoma lingam.1 Im Nahrungsnetz wird die Art durch verschiedene natürliche Gegenspieler reguliert. Zu den Parasitoiden gehört Tersilochus fulvipes, dessen Weib Eier in die Larven des Rapsstängelrüsslers ablegen und so zur Populationsreduktion im Folgejahr beitragen. Innerhalb des Rapsstängels stellen räuberische Larven der Fliegenart Phaonia trimaculata den Käferlarven nach und fressen sie. Nach dem Verlassen der Pflanzen lassen sich die verpuppungsbereiten Larven auf den Boden fallen, wo sie von räuberischen Laufkäfern (Carabidae) erbeutet werden, bevor sie sich etwa 3 cm tief zur Überwinterung in einem Erdkokon eingraben.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Der Große Kohltriebrüssler (Ceutorhynchus napi) ist in Mitteleuropa, Südeuropa, dem Süden Nordeuropas sowie in der Türkei beheimatet. Im Vereinigten Königreich fehlt die Art gänzlich. In Deutschland zeigt sich eine ungleichmäßige Verbreitung, wobei das Vorkommen in bestimmten Regionen wie Schleswig-Holstein oder im westlichen Westfalen selten ist oder gänzlich fehlt. Die Art gilt in Deutschland insgesamt als ungefährdet. Als Lebensraum bevorzugt der Rüsselkäfer Agrarlandschaften und Offenlandbiotope, in denen Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) vorkommen. Zu den primären Wirtspflanzen zählen insbesondere der Winterraps (Brassica napus) sowie Gemüsekohl (Brassica oleracea). Darüber hinaus besiedelt die Art wild wachsender Kruziferen wie die Winterkresse (Barbarea vulgaris), die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) und die Brunnenkresse (Nasturtium officinale). Während der Aktivitätsphase im Frühjahr wandern die Käfer gezielt in Rapsfelder ein. Für die Überwinterung und Verpuppung nutzen die Tiere den Boden, in den sie sich etwa drei Zentimeter tief eingraben. Belastbare Daten zur genauen Vertikalverbreitung in verschiedenen Höhenstufen liegen aus den vorliegenden Quellen nicht vor.1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Die Aktivität von Ceutorhynchus napi im Jahresverlauf ist eng an die Bodentemperatur und die Vegetation im Frühjahr gekoppelt. Bereits im März erscheinen die adulten Käfer, wobei sie ab einer Bodentemperatur von 6 °C aus dem Boden schlüpfen. Zu einer massiven Zuwanderung in die Rapsbestände kommt es jedoch erst bei Erreichen von Temperaturen ab 12 °C. Nach einem kurzen Reifungsfraß beginnen die Weibchen mit der Eiablage in den Pflanzenstängeln. Aus den Eiern entwickeln sich nach 1–2 Wochen die Larven, die innerhalb von 3–5 Wochen drei Larvalstadien im Stängelmark durchlaufen. Ende Mai bis Anfang Juni sind die Larven vollständig entwickelt und verlassen die Wirtspflanzen. Sie lassen sich auf den Boden fallen und graben sich etwa 3 cm tief ein, um sich in einem Erdkokon zu verpuppen. In diesem Kokon überwintert die Art bis zum nächsten Frühjahr.1
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Große Rapsstängelrüssler (Ceutorhynchus napi) wird als bedeutender Schädling im Anbau von Kreuzblütengewächsen, insbesondere von Winterraps (Brassica napus), eingestuft. Während der Blattfraß der adulten Käfer wirtschaftlich unbedeutend ist, verursacht die Eiablage der Weibchen erhebliche Schäden im Stängelbereich der Wirtspflanzen. Durch den Reiz der Eiablage entstehen Stängelmissbildungen, die bei nachfolgenden Frösten oder Starkniederschlägen der Länge nach aufreißen und umknicken können. Zudem bilden die Einbohrlöcher Eintrittspforten für pilzliche Schaderreger wie die Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma lingam). Auf leichten Böden und in trockenen Jahren sind Ertragsreduktionen von 25–30 % möglich. Als Früherkennung und zur Bestimmung des Befalls wird der Einsatz von Gelbschalen genutzt, in denen die zuwandernden Käfer gefangen werden. Eine chemische Bekämpfung mittels Insektiziden aus der Gruppe der Pyrethroide ist üblich, allerdings ökonomisch nur bei Erreichen des spezifischen Bekämpfungsrichtwerts sinnvoll. Ergänzend tragen natürliche Gegenspieler zur Populationsregulierung bei. Dazu gehört der Parasitoid Tersilochus fulvipes, dessen Weibchen ihre Eier in die Rüsslerlarven ablegen. Räuberische Laufkäfer (Carabidae) attackieren die abwandernden Larven beim Verlassen der Pflanze auf dem Boden, während die räuberischen Larven der Fliege Phaonia trimaculata die Schädlinge direkt im Rapsstängel bekämpfen.1
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Große Rapsstängelrüssler (Ceutorhynchus napi) verursacht erhebliche wirtschaftliche Schäden im Winterrapsanbau, während der Fraß an den Blättern wirtschaftlich unbedeutend ist. Ursächlich für die Schädigung ist vor allem die Eiablage der Weibchen in die Pflanzenstängel. Auf leichten Böden können in trockenen Jahren beträchtliche Ertragseinbußen auftreten. Dabei sind Ertragsreduktionen in Höhe von 25–30 % möglich. Durch den Reiz der Eiablage entstehen Missbildungen am Stängel, die der Länge nach aufreißen und insbesondere bei nachfolgenden Frösten oder reichlichen Niederschlägen nach Trockenperioden umknicken können. Zudem bilden die Einbohrlöcher der Weibchen Eintrittspforten für pilzliche Schaderreger wie die Wurzelhals- und Stängelfäule (Phoma lingam). Zur Abwendung wirtschaftlicher Verluste ist eine chemische Bekämpfung mittels Insektiziden aus der Gruppe der Pyrethroide üblich. Diese Maßnahme ist jedoch nur dann ökonomisch sinnvoll, wenn der spezifische Bekämpfungsrichtwert anhand von Fängen in Gelbschalen erreicht wird.1
Nachweise