So funktioniert die Bestimmung
- Foto machenFotografiere den Fruchtkörper von oben, von der Seite und von unten – oder lade ein vorhandenes Bild oder ein kurzes Video hoch.
- KI analysiertUnsere Bilderkennung vergleicht die Merkmale auf deinem Foto mit einer großen Datenbank bekannter Arten.
- Ergebnis lesenDu siehst den deutschen und den wissenschaftlichen Namen, wie gut das Foto zur Art passt und – wenn vorhanden – den Steckbrief aus unserem Lexikon.
So gelingt das Foto
-
🍄Drei AnsichtenHut von oben, die ganze Seite mit Stiel und die Unterseite (Lamellen, Röhren oder Stacheln) – am besten als drei Fotos oder ein kurzes Video.
-
🔍Stielbasis zeigenVorsichtig ganz herausdrehen: Knolle, Scheide oder Ring am Stiel sind wichtige Merkmale – gerade bei giftigen Knollenblätterpilzen.
-
🌲Standort mitfotografierenLaub- oder Nadelwald, Wiese, Holz: Ein Foto der Umgebung und die optionalen Angaben zu Ort und Datum helfen.
-
☀️Echte FarbenTageslicht ohne Blitz. Ein Schnitt durch Hut oder Stiel zeigt, ob sich das Fleisch verfärbt.
Was du bestimmen kannst
Die KI erkennt häufige Speise- und Giftpilze wie Steinpilz, Maronen-Röhrling, Pfifferling, Fliegenpilz oder Grünen Knollenblätterpilz, außerdem Baumpilze wie Schwefelporling oder Zunderschwamm. Pilzbefall an Wänden ist etwas anderes – dafür gibt es die Schimmel-Bestimmung. Für Pflanzen und Bäume im Wald nutze die Pflanzenbestimmung oder Baumbestimmung.
Wie sicher ist das Ergebnis?
Zu jedem Ergebnis zeigen wir, wie gut das Foto zur erkannten Art passt, und nennen ähnliche Arten. Gerade bei Pilzen ist das wichtig: Viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger, die sich nur an Details wie Sporenpulverfarbe, Geruch oder Stielbasis unterscheiden – Merkmale, die ein Foto nicht sicher zeigt.
Nie nach Foto essen: Weder eine KI noch ein Bestimmungsbuch ersetzt die Kontrolle durch geprüfte Pilzsachverständige (z. B. der DGfM). Lass jeden Pilz, den du essen möchtest, vorher prüfen. Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sofort den Giftnotruf oder die 112 anrufen – Pilzreste aufbewahren.
Nach der Bestimmung
Kennst du den wahrscheinlichen Namen, findest du im Ergebnis – sofern vorhanden – den Steckbrief aus unserem Lexikon mit Bildern. Vergleiche ihn mit den genannten ähnlichen Arten und nimm im Zweifel den ganzen Pilz zur Pilzberatung mit.
Häufige Fragen
Ist die Pilzbestimmung wirklich kostenlos?
Ja. Du kannst Fotos und Videos direkt hier im Browser bestimmen lassen – ohne Anmeldung und ohne App.
Kann ich mich auf das Ergebnis verlassen, um Pilze zu essen?
Nein. Eine Foto- oder KI-Bestimmung ist nur eine erste Einschätzung. Essen solltest du nur Pilze, die geprüfte Pilzsachverständige kontrolliert haben.
Welche Fotos brauche ich für die Pilzbestimmung?
Mindestens Hut von oben, Seitenansicht mit ganzem Stiel und die Unterseite mit Lamellen oder Röhren. Ein kurzes Video rund um den Pilz zeigt alles auf einmal.
Welche Dateien kann ich hochladen?
Fotos als JPEG, PNG oder WebP und Videos als MP4, MOV oder WebM bis 30 MB. Am Smartphone kannst du die Kamera direkt aus dem Tool öffnen.
Was passiert mit meinem Foto?
Dein Foto wird automatisiert analysiert, um die Art zu bestimmen. Ob wir es darüber hinaus anonym für Forschung und die Verbesserung der KI nutzen dürfen, entscheidest du selbst über das freiwillige Häkchen. Details stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Gibt es die Bestimmung auch als App?
Ja. Mit der kostenlosen App OpenInsect für Android und iOS bestimmst du Pilze, Pflanzen, Insekten und Tiere direkt mit der Kamera.