Roter Fingerhut – heimische Wildpflanze für Halbschatten und Hummeln
Botanischer Name: Digitalis purpurea
- Standort: Halbschatten, Sonne
- Endhöhe 80–150 cm
- Winterhärte: bis −29 °C
- Laub: wintergrün
- Blüte Juni–August · purpurrosa Röhrenglocken, innen hell mit dunklen, weiß umrandeten Flecken
- Insektenfreundlich
- Im Topf – ganzjährig pflanzbar, solange der Boden nicht gefroren ist
- Lieferzeit 3–6 Werktage · Versand aus unserer Baumschule · Paketversand
- Beste Pflanzzeit: März–Mai, September–Oktober
- 5–7 Stück pro m² · Zum Beetrechner
- Herbst/Winter: Im Herbst und Winter kommt die Pflanze ohne Blüte und eventuell zurückgeschnitten.
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Steckbrief
Roter Fingerhut im Überblick
- Endbreite
- 30–50 cm
- Zuwachs
- schnell
- Wuchsform
- im ersten Jahr bodennahe Blattrosette, im zweiten Jahr straff aufrechte, einseitswendige Blütenkerze
- Boden
- humos, durchlässig, frisch, sauer, normaler GartenbodenHumoser, durchlässiger und frischer Boden, gern leicht sauer bis neutral. Auf kalkreichem Boden wächst der Fingerhut schlechter, Staunässe verträgt er nicht.
- Blüte
- Juni–August · purpurrosa Röhrenglocken, innen hell mit dunklen, weiß umrandeten Flecken
- Verwendung
- Beet, Gruppenpflanzung, Bienenweide
- Pflanzabstand
- 40 cm
- Lebensbereich
- Gehölzrand, Gehölzfrisch bis feucht
- Pflanzdichte
- 5–7 Stück pro m²
- Insektenfreundlich
- ja – Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
- Standort
- Halbschatten, Sonne
- Endhöhe
- 80–150 cm
- Winterhärte
- bis −29 °C · WHZ 5
- Laub
- wintergrün · eiförmig-lanzettlich, runzelig, unterseits filzig, graugrün
- Botanischer Name
- Digitalis purpurea
- Giftigkeit
- stark giftig
Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) ist eine imposante, zweijährige Wildpflanze lichter Wälder und Waldlichtungen. Im ersten Jahr bildet er eine wintergrüne Blattrosette, im zweiten Jahr erscheinen von Juni bis August bis zu 150 cm hohe, einseitswendige Blütenkerzen. Die purpurrosa Röhrenglocken sind innen dunkel gefleckt und werden vor allem von Hummeln besucht, die tief in die Blüte kriechen.
- Eindrucksvolle Blütenkerzen im Sommer
- Für Halbschatten und Gehölzränder
- Wichtige Nahrungsquelle für Hummeln
- Erhält sich durch Selbstaussaat
Im Garten
Der Fingerhut gedeiht im Halbschatten oder in der Sonne auf humosem, durchlässigem, frischem und eher kalkarmem Boden. Er passt an Gehölzränder, in naturnahe Waldgärten und hinter niedrigere Stauden. Gute Partner sind Nesselblättrige Glockenblume, Wald-Erdbeere, Gelbgrüner Frauenmantel und Farne. Pflanze etwa 5 bis 7 Pflanzen pro m². Wichtig: Alle Pflanzenteile sind stark giftig – setze ihn nicht dorthin, wo kleine Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt spielen.
Pflanzen und Pflege
Pflanze die Rosetten im Frühjahr oder Herbst und halte den Boden gleichmäßig leicht feucht. Dünger ist nicht nötig. Nach der Blüte stirbt die Pflanze meist ab. Lass einige Blütenstände bis zur Samenreife stehen, dann sorgen Sämlinge für Nachwuchs; alternativ säst du im Frühsommer selbst aus. Trag bei der Gartenarbeit Handschuhe.
Beetrechner
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Lieber Länge × Breite eingeben
-
Topf / Staude im TopfStückzahl: 10 × Preis: 46,00 €23,00 € pro m²
Richtwert für ein Beet mit einer Staudenart. Im Mischbeet teilst du die Fläche auf die einzelnen Arten auf.
Pflegekalender
Das Gartenjahr mit Roter Fingerhut
Wann pflanzen, düngen und schneiden? Der Kalender zeigt die empfohlenen Monate.
| Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflanzen | März: empfohlen | April: empfohlen | Mai: empfohlen | September: empfohlen | Oktober: empfohlen | |||||||
| Schneiden | August: empfohlen | September: empfohlen | ||||||||||
| Blüte | Juni: empfohlen | Juli: empfohlen | August: empfohlen |
Gießen
Gleichmäßig leicht feucht halten, besonders im Blütejahr und an sonnigeren Standorten.
Düngen
Kein Dünger nötig, etwas Laubkompost reicht.
Schneiden
Willst du keine Samen, schneidest du den Blütenstängel nach der Blüte ab – manchmal bilden sich dann Seitentriebe. Für die Selbstaussaat lässt du ihn bis zur Samenreife stehen. Trag dabei Handschuhe.
Pflanzanleitung
Roter Fingerhut richtig pflanzen
In sechs Schritten ins Beet – so wachsen Stauden schnell an.
-
Schritt 1: Beet vorbereiten
Boden spatentief lockern, Unkraut mit den Wurzeln entfernen und schwere Böden mit Sand oder Kompost verbessern.
-
Schritt 2: Pflanzplan legen
Verteile die Töpfe vor dem Pflanzen auf dem Beet – mit etwa 40 cm Abstand und in Gruppen von 3 bis 5.
-
Schritt 3: Wurzelballen tauchen
Stelle die Töpfe in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
-
Schritt 4: Einpflanzen
Das Pflanzloch etwas größer als den Topf ausheben und die Staude genau so tief setzen, wie sie im Topf stand.
-
Schritt 5: Andrücken und angießen
Die Erde rundum gut andrücken und kräftig angießen, damit sie sich um die Wurzeln schließt.
-
Schritt 6: Anwachspflege
In den ersten 4–6 Wochen bei Trockenheit regelmäßig gießen. Eine dünne Mulchschicht hält den Boden feucht und unkrautfrei.
Häufige Fragen zu Roter Fingerhut
Ist der Rote Fingerhut giftig?
Ist der Fingerhut mehrjährig?
Welchen Standort braucht der Rote Fingerhut?
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