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- Das ätherische Öl im frischen Laub weist einen hohen Thujon-Gehalt auf, der bis zu 65 % erreichen kann.
- Chemische Analysen bestätigen neben Thujon auch das Vorhandensein von Cumarinen, Flavonoiden und Tanninen, die antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften besitzen.
- In der traditionellen Volksmedizin Nordamerikas und Europas wurde die Pflanze zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Hautleiden und Rheuma verwendet.
- Indigene Völker nutzten das leichte und verrottungsfeste Holz historisch spezifisch für den Bau von Kanus.
- Die Art zeigt eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber städtischen Stressfaktoren wie Luftverschmutzung und der Toxizität von Walnussbäumen (Black Walnut).
- Im Winter verfärben sich die sonst hellgrünen Blätter häufig bronzefarben.
- Ökologisch fungieren die Bestände nicht nur als Deckung, sondern explizit als Nistplätze für Singvögel.
- Phylogenomische Studien identifizieren die asiatische Art Thuja koraiensis als die genetisch nächste Verwandte (Schwesterart), noch vor der nordamerikanischen Thuja plicata.
- Innerhalb der Gattung Thuja, die fünf anerkannte Taxa umfasst, wurden für Thuja occidentalis historisch über 30 Synonyme vorgeschlagen.
- Genetische Daten weisen auf historische Introgressionsereignisse und eine unvollständige Liniensortierung innerhalb der Gattung hin.5



