Milbenspray Pferde
ab 19,90 €
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Wissenschaftlicher Name Panonychus ulmi (Koch, 1836)
Überblick
Die Rote Spinne (Panonychus ulmi), auch Obstbaumspinnmilbe oder Rote Spinnmilbe genannt, gehört zur Familie der Spinnmilben (Tetranychidae). Sie ist ein Schädling, der unter anderem an Weinreben, Apfel-, Birn-, Pflaumen-, Stachelbeer- und Johannisbeersträuchern Schäden verursacht. Umgangssprachlich wird oft auch die Rote Samtmilbe aus der Gattung Trombidium als Rote Spinne bezeichnet, obwohl es sich nicht um eine Spinne handelt.1
Auf einen Blick
Erkennen
Die Rote Spinne (Panonychus ulmi) hat eine Körperlänge von 1 bis 2 mm. Die Körperfarbe ist leuchtend rot. Sowohl Körper als auch Beine sind mit markanten Borsten besetzt. Die Weibchen sind etwa einen halben Millimeter groß, ziegelrot und tragen auf dem Rücken charakteristische weiße Borsten. Pro Weibchen werden etwa 20–40 Eier abgelegt. Die Art überwintert im Eistadium an Obstbäumen. Die Wintereier sind größer und dunkler rot gefärbt als die Sommereier.1 Wintereier werden hauptsächlich auf der Rinde von mindestens 2-jährigen Zweigen, um Blütenknospen und in Bereichen, die Schutz bieten, wie z. B. an der Ansatzstelle von Zweigen am Hauptstamm oder in kleinen Spalten, mit höherer Häufigkeit auf der Südseite des Baumes abgelegt.1
Porträt
Panonychus ulmi, bekannt als Rote Spinne oder Obstbaumspinnmilbe, ist eine Milbenart aus der Familie der Spinnmilben (Tetranychidae). Sie ist ein bedeutender Schädling an Obstbäumen und anderen Nutzpflanzen und weltweit verbreitet. Trotz ihres Namens ist sie keine echte Spinne, sondern gehört zur Ordnung der Trombidiformes.1 P. ulmi zeichnet sich durch ihre Polyphagie aus, da sie an 151 Wirtspflanzen aus über 37 Familien gefunden wurde. Die Rosengewächse (Rosaceae) sind am stärksten betroffen, insbesondere der Apfel (Malus domestica). Die Schäden entstehen durch das Saugen an den Blättern, was zu einer Reduktion des Chlorophylls und somit zu Ertragseinbußen führen kann. Bei starkem Befall können auch die Früchte besiedelt werden, was zu einer Verringerung der Größe und Farbverlust führt. Die Art überwintert im Eistadium, wobei die Wintereier größer und dunkler rot gefärbt sind als die Sommereier. Diese Wintereier werden hauptsächlich auf der Rinde mindestens zweijähriger Äste in der Nähe von Blütenknospen und in geschützten Bereichen abgelegt. Die Weibchen legen etwa 20–40 Eier ab, und es können fünf bis sieben Generationen pro Jahr auftreten. Die Dauer der Kälteexposition beeinflusst den Zeitpunkt des Schlüpfens, wobei längere Kälteperioden zu einem früheren Schlüpfen führen. Der Einfluss des Photoperiodus auf die Diapause ist noch nicht vollständig geklärt, obwohl einige Studien zeigen, dass längere Belichtungszeiten das Schlüpfen begünstigen. Die physiologischen Prozesse der Diapause wurden bei mehreren Arten der Gattung Panonychus untersucht, wobei die Diapause im späten Blastulastadium auftritt.1
Systematik
Die Rote Spinne trägt den wissenschaftlichen Namen Panonychus ulmi (Koch, 1836).2 Sie wird auch als Obstbaumspinnmilbe oder Rote Spinnmilbe bezeichnet. Synonyme sind Metatetranychus ulmi.1 Die Art gehört zur Familie der Spinnmilben (Tetranychidae). Die Erstbeschreibung erfolgte durch Koch im Jahr 1836.2
Lebensweise
Das Verbreitungsgebiet der Roten Spinne umfasst große Teile Europas. Die Art Panonychus ulmi überwintert im Eistadium an Obstbäumen. Im Frühjahr schlüpft der Großteil der Spinnmilben, und ab Mai/Juni treten Geschlechtstiere und Sommereier auf. Die Weibchen sind etwa einen halben Millimeter groß, ziegelrot und tragen auf dem Rücken charakteristische weiße Borsten. Pro Weibchen werden etwa 20–40 Eier abgelegt. Im Jahr werden etwa fünf bis sieben Generationen gebildet. Bei der Weinrebe überwintern die Weibchen im Bereich der Winterknospen. Die physiologischen Prozesse der Diapause sind bei mindestens vier Arten innerhalb der Gattung Panonychus untersucht worden.1 Die Diapause tritt im späten Blastulastadium auf, ein Prozess, der bei P. ulmi etwa 30 Stunden nach der Eiablage bei 24–25 °C unter kontinuierlichen Lichtbedingungen dauert. Wintereier durchlaufen nach Eintritt in die Diapause eine Latenzperiode, bis günstige Umweltbedingungen das Ende der Diapause signalisieren. Die Dauer der Kälteexposition beeinflusst die Zeit bis zum Schlüpfen (T50%), wobei eine längere Kälteperiode T50% reduziert. Die Temperatur und die Photoperiode beeinflussen die T50% ebenfalls, jedoch in geringerem Maße. Die Temperatur- und Photoperiodenbedingungen, die für das Brechen der Diapause in den Milbenpopulationen, die in Nordspanien gesammelt wurden, notwendig sind, werden beschrieben. Es werden zusätzliche Informationen über die Temperaturschwelle und die Gradtage bereitgestellt, die für die Entwicklung nach der Diapause erforderlich sind. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die minimale Entwicklungstemperaturschwelle für die Europäische Rote Milbe in dieser Region fünf Grad Celsius niedriger war als in einer früheren Studie.1
Lebensweise
Die Larven der Panonychus ulmi zeigen im Experiment eine starke Phototaxis, d.h. sie bewegen sich auf das Licht zu. Dieses Verhalten könnte eine Rolle bei der Ausbreitung spielen.1
Lebensweise
Die Europäische Rote Spinne, Panonychus ulmi, ist ein wichtiger Schädling an Laubbaumfrüchten und kommt derzeit in etwa 71 Ländern in Europa und anderen Kontinenten vor. Sie ist polyphag und wurde auf 151 Wirtspflanzen aus mehr als 37 Familien nachgewiesen.1 Die Familie der Rosengewächse enthält die grösste Anzahl von Arten, die von P. ulmi befallen werden, was sich vor allem auf den Apfelanbau (Malus domestica Borkh.) weltweit auswirkt. Der Schaden entsteht durch die Ernährung der mobilen Formen an den Blättern, was zu einer Verringerung des Blattchlorophylls führt, die zu einer erheblichen Ertragsminderung führen kann. Bei starkem Befall können Milben auch die Früchte befallen, was zu einer Verkleinerung und einem Farbverlust führt.1 Ein Befall mit P. ulmi kann Veränderungen des Hormon- und Mineralstoffgehalts verursachen, was die Blüteninduktion im folgenden Jahr verringern kann.1
Verbreitung
Die Rote Spinne (Panonychus ulmi) ist weltweit verbreitet und befällt eine Vielzahl von Pflanzen. Sie ist in etwa 71 Ländern präsent, hauptsächlich in Europa, aber auch auf anderen Kontinenten.1 P. ulmi ist polyphag und wurde auf 151 Wirtspflanzen aus mehr als 37 Familien nachgewiesen. Beobachtungsdaten zeigen, dass Panonychus ulmi in Europa weit verbreitet ist, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz.1 Die Familie Rosaceae enthält die größte Anzahl von Arten, die von P. ulmi befallen werden. Die Rote Spinne befällt vor allem Kernobstkulturen, insbesondere Apfelbäume. Sie kann auch Weinreben, Birnen, Pflaumen, Stachelbeeren und Johannisbeeren schädigen. Die Milbe überwintert im Eistadium auf Obstbäumen. Die durch den Befall verursachten Schäden entstehen durch die Saugtätigkeit der mobilen Stadien an den Blättern, was zu einer Reduktion des Blattchlorophylls führt. Dies kann zu erheblichen Ertragseinbußen führen. Bei starkem Befall können die Milben auch die Früchte befallen, was zu einer Verringerung der Größe und einem Verlust der Farbe führt.1
Verbreitung
Jahresverlauf
Die Panonychus ulmi überwintert im Eistadium an Obstbäumen. Im Frühjahr schlüpft der Großteil der Spinnmilben, und ab Mai/Juni treten Geschlechtstiere und Sommereier auf. Pro Weibchen werden etwa 20–40 Eier abgelegt. Im Jahr werden etwa fünf bis sieben Generationen gebildet. Bei der Weinrebe überwintern die Weibchen im Bereich der Winterknospen.1 Das Suchinteresse erreicht in Deutschland seinen Höhepunkt im Juni und Mai, was auf eine erhöhte Aktivität oder Sichtbarkeit der Roten Spinne in diesen Monaten hindeutet. Das Minimum des Suchinteresses liegt im Januar und Dezember.3
Jahresverlauf
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Praxiswissen
Panonychus ulmi, auch bekannt als Rote Spinne oder Obstbaumspinnmilbe, ist ein bedeutender Schädling im Obstbau. Sie befällt eine Vielzahl von Obstkulturen wie Apfel, Birne, Pflaume, Weinrebe, Stachelbeere und Johannisbeere, was zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen kann. Die Milben schädigen die Blätter durch ihre Saugtätigkeit, was zu einer Reduktion des Blattgrüns führt und somit die Photosynthese beeinträchtigt. Bei starkem Befall können die Blätter vorzeitig abfallen, was das Wachstum der Pflanze schwächt und die Fruchtbildung reduziert. An Weinreben sind im Frühjahr zunächst dunkle Blattzipfel sichtbar, später kommen dunkle Stichstellen auf den Blättern hinzu. Die Blätter können sich nach oben wölben, klein bleiben und abfallen, während die Triebe verkürzt bleiben. Im Sommer färben sich die Blätter bronze-braun.1 Zur Bekämpfung von P. ulmi stehen verschiedene Strategien zur Verfügung. Der Einsatz von chemisch-synthetischen Mitteln sollte nur bei Bedarf und unter Berücksichtigung der natürlichen Gegenspieler erfolgen. Zu den natürlichen Feinden der Roten Spinne gehören Raubmilben, Raubwanzen, Florfliegen und Marienkäfer. Der gezielte Einsatz von Raubmilben wie Typhlodromus pyri hat sich in der biologischen Schädlingsbekämpfung bewährt. Auch der Einsatz von Amblyseius californicus ist möglich, während Phytoseiulus persimilis weniger effektiv ist. Bei Zimmerpflanzen kann eine Bekämpfung mit Raubmilben schwierig sein, da diese eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Chemische Bekämpfungsmittel können die Pflanzen stärker schädigen als die Milben selbst. Bei einem Befall von Ficus religiosa kann eine radikale Reduktion der Pflanze auf einen Stumpf und ein Neuaustrieb helfen.1 Die Forschung zeigt, dass die Diapause-Beendigung und die Entwicklung nach der Diapause von P. ulmi stark von abiotischen Faktoren wie Temperatur, Dauer der Kälteexposition und Photoperiode beeinflusst werden. Das Verständnis dieser Faktoren ist entscheidend für die Entwicklung von Modellen zur Vorhersage der Populationsdynamik und zur Optimierung von Bekämpfungsstrategien.1
Praxiswissen
Panonychus ulmi, auch als Obstbaumspinnmilbe oder Rote Spinnmilbe bekannt, gehört zu den Spinnmilben und richtet unter anderem an Weinreben, Apfel-, Birn-, Pflaumen-, Stachelbeeren und Johannisbeeren Schäden an.4 Die Schäden entstehen durch die Ernährung der Milben an den Blättern, was zu einer Reduktion des Blattchlorophylls führt, was wiederum zu erheblichen Ernteeinbußen führen kann. Bei starkem Befall können die Milben auch die Früchte befallen, was zu einer Verringerung der Größe und einem Verlust der Farbe führt.5 Darüber hinaus können P. ulmi-Befälle Veränderungen des Hormon- und Mineralstoffgehalts verursachen, was die Blütenbildung im Folgejahr beeinträchtigen kann.5
Aus unserem Shop
ab 19,90 €
ab 19,90 €
ab 4,99 €
ab 19,90 €
ab 19,90 €
Nachweise