Lexikon-Eintrag

Raubwanze / Weichwanze (Weisse Fliegen) Macrolophus caliginosus

Raubwanze / Weichwanze (Weisse Fliegen) (Macrolophus caliginosus), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Akzeptierter Name
Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Schnabelkerfe (Hemiptera)
Familie
Miridae
Gattung
Macrolophus
Art
Macrolophus caliginosus

Wissenschaftlicher Name Macrolophus caliginosus Wagner, 1951

Überblick

Einleitung

Macrolophus caliginosus ist eine Wanzenart aus der Familie der Weichwanzen (Miridae), die sich als omnivorer Nützling ernährt. Die Art wird in Europa gezielt zur biologischen Bekämpfung von Weißen Fliegen in Tomatenkulturen unter Glas eingesetzt. Aufgrund taxonomischer Revisionen wird die in der biologischen Kontrolle verwendete Art heute vielfach als Macrolophus pygmaeus geführt.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Bei einem Nahrungsangebot, das zu über 75 % aus der Silberblatt-Weißen Fliege (Bemisia tabaci) besteht, zeigt die Art eine deutliche Präferenz für die älteren Nymphenstadien dieser Art gegenüber anderen Entwicklungsstadien.
  • Nordamerikanische Züchter versuchten aufgrund der europäischen Erfolge, die Art für die biologische Schädlingsbekämpfung zu importieren, was jedoch von den Regulierungsbehörden wegen der Gefahr unbeabsichtigter ökologischer Folgen bei einer Freisetzung abgelehnt wurde.
  • Als Alternative zu Macrolophus caliginosus wurde in Nordamerika die einheimische Weichwanze Dicyphus hesperus für den Einsatz in Gewächshäusern identifiziert.
  • Im Mittelmeerraum kommt die Weichwanze Dicyphus tamaninii natürlich vor und besiedelt Tomatengewächshäuser spontan.
  • Experimente zur Interaktion zwischen Macrolophus caliginosus und Dicyphus tamaninii zeigten, dass beide Arten kaum miteinander konkurrieren und sich nicht gegenseitig erbeuten.
  • Bei alleiniger Anwendung war Dicyphus tamaninii bei der Reduktion von Weißen Fliegen effektiver als Macrolophus caliginosus, während eine Kombination beider Arten eine vergleichbare Wirksamkeit wie die jeweiligen Monopopulationen erzielte.
  • Die Körperlänge der Art wird alternativ mit 0,11 bis 0,14 Zoll angegeben.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Macrolophus caliginosus ist eine schlanke, hellgrüne Wanze aus der Familie der Weichwanzen (Miridae). Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von 2,9 bis 3,6 mm. Der Kopf trägt auffällige rote Augen. Die Antennen sind überwiegend grün gefärbt und weisen eine charakteristische schwarze Basis auf. Die langen Beine ermöglichen der Art eine schnelle Fortbewegung auf der Wirtspflanze. Larven ähneln den adulten Tieren, sind jedoch in einer gelblich-grünen Färbung gehalten. Eier werden in das Pflanzengewebe abgelegt, wobei die Entwicklung stark temperaturabhängig ist und bei 25 °C etwa elf Tage bis zum Schlupf der Nymphen benötigt. Die Nymphen durchlaufen insgesamt fünf Entwicklungsstadien. Aufgrund taxonomischer Revisionen wird die Art im Kontext der biologischen Schädlingsbekämpfung heute oft als Macrolophus pygmaeus geführt. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen vor allem mit anderen grün gefärbten Weichwanzen, von denen sie sich jedoch durch die spezifische Antennenfärbung und die roten Augen abgrenzen lässt. Belastbare morphologische Details zu Flügelgeäder, Genitalstrukturen oder Sexualdimorphismus liegen in der aktuellen Datenbasis nicht vor.1

Porträt

Beschreibung

Macrolophus caliginosus ist eine omnivore Wanzenart aus der Familie der Weichwanzen (Miridae), die sich sowohl phytophag als auch zoophag ernährt. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre schlanke Statur und eine hellgrüne Grundfärbung auf. Die Körperlänge adulter Exemplare bewegt sich im Bereich von 2,9 bis 3,6 mm. Zu den auffälligen anatomischen Merkmalen zählen rote Augen sowie grüne Antennen mit einer charakteristischen schwarzen Basis. Lange Beine ermöglichen dem Insekt eine hohe Fortbewegungsgeschwindigkeit und rasche Fortbewegung im Bestand. Die Tiere halten sich bevorzugt auf den Blattunterseiten auf, wodurch sie im Bestand weitgehend unauffällig bleiben. Die Entwicklung umfasst fünf Larvenstadien, wobei die Nymphen eine gelblich-grüne Färbung aufweisen. Die Eiablage und Gesamtentwicklung sind stark temperaturabhängig; so schlüpfen die Eier bei 25 °C nach etwa elf Tagen, während bei 15 °C rund 37 Tage benötigt werden. Die vollständige Entwicklung der Nymphen dauert bei 25 °C etwa neunzehn Tage. Adulte Weibchen erreichen eine Lebensdauer von rund vierzig Tagen und legen in dieser Zeit je nach Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit zwischen einhundert und zweihundertfünfzig Eier ab. Aufgrund taxonomischer Revisionen wird die in der biologischen Schädlingsbekämpfung gegen Weiße Fliegen in europäischen Tomatenkulturen eingesetzte Art heute oft korrekt als Macrolophus pygmaeus identifiziert. In Nordamerika wird die Art aufgrund regulatorischer Bedenken hinsichtlich gebietsfremder Generalisten nicht importiert, stattdessen kommen dort einheimische Arten wie Dicyphus hesperus zum Einsatz. Im Mittelmeerraum tritt zudem die natürlich vorkommende Weichwanze Dicyphus tamaninii spontan in Gewächshäusern mit Tomaten auf, wobei Experimente eine geringe Konkurrenz und kein gegenseitiges Prädationsverhalten zwischen den Arten zeigen.1

Systematik

Name & Einordnung

Macrolophus caliginosus Wagner, 1951 gehört zur Familie der Weichwanzen (Miridae) in der Ordnung der Wanzen (Hemiptera).13 Aufgrund einer taxonomischen Revision wurde festgestellt, dass ein Teil der für die biologische Schädlingsbekämpfung eingesetzten Populationen korrekt der Art Macrolophus pygmaeus zuzuordnen ist.1 Belastbare historische Details zur Erstbeschreibung durch Eduard Wagner im Jahr 1951 sowie zur Etymologie des Gattungs- und Artnamens sind im Rahmen der vorliegenden Daten nicht dokumentiert. Im englischsprachigen Raum wird die Art als true bug bezeichnet.1 Deutsche Trivialnamen oder regionale Varianten sind in den vorliegenden Quellen nicht spezifiziert. Frühere Familien- oder Gattungszuordnungen außerhalb der Miridae werden in der aktuellen Datenlage nicht genannt. Weitere Synonyme oder historische Kombinationen sind nicht hinterlegt. Die Einordnung beschränkt sich auf den akzeptierten Artstatus im Genus Macrolophus.3

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Macrolophus caliginosus ist eine omnivore Weichwanze aus der Familie der Miridae, die sich sowohl zoophag als auch phytophag ernährt. Die Art durchläuft fünf Larvenstadien, wobei sich die gelblich-grünen Nymphen unauffällig auf den Blattunterseiten aufhalten. Die Entwicklungsdauer der Eier ist stark temperaturabhängig und beträgt etwa elf Tage bei 25 °C sowie rund 37 Tage bei 15 °C. Die vollständige Entwicklung der Nymphen nimmt bei einer Temperatur von 25 °C etwa neunzehn Tage in Anspruch. Adulte Weibchen leben im Durchschnitt rund vierzig Tage. Während dieser Lebensdauer legen die Weibchen zwischen 100 und 250 Eier ab, wobei die Fertilität maßgeblich von der Temperatur und der Verfügbarkeit von Beuteorganismen beeinflusst wird. Als bevorzugte Beute dienen Weiße Fliegen, wobei ergänzend auch Blattläuse, Milben und Motteneier konsumiert werden. Ein einzelnes Adulttier kann täglich mehr als dreißig Eier der Weißen Fliege vertilgen. Bei der Wahl zwischen der Gewächshaus-Weißen Fliege (Trialeurodes vaporariorum) und der Silberblatt-Weißen Fliege (Bemisia tabaci) zeigt die Art eine Präferenz für Erstere. Besteht das Nahrungsangebot überwiegend aus der Silberblatt-Weißen Fliege, werden bevorzugt die späteren Nymphenstadien dieser Art als Beute gewählt. Neben tierischer Nahrung kann sich die Art bei Beutemangel auch von Pflanzengewebe ernähren und auf ihren Wirtspflanzen überleben.1

Lebensweise

Verhalten

Macrolophus caliginosus zeigt ein agiles Fortbewegungsverhalten, das durch seine langen Beine begünstigt wird und eine rasche Fortbewegung ermöglicht. Sowohl die Nymphen als auch die adulten Tiere verhalten sich unauffällig und halten sich bevorzugt an den Blattunterseiten auf. Als omnivore Art ernährt sich die Weichwanze räuberisch von Insekten und saugt zusätzlich pflanzliches Gewebe an. Zu den bevorzugten Beutetieren zählt die Weiße Fliege, wobei ein adultes Exemplar täglich mehr als dreißig Eier der Weißen Fliege konsumieren kann. Neben der Weißen Fliege erbeutet sie auch Blattläuse, Milben und Motteneier. Bei der Auswahl der Nahrung zeigt die Art artspezifische Präferenzen; so wird die Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) gegenüber der Silberblatt-Weißen Fliege (Bemisia tabaci) bevorzugt. Besteht das Nahrungsangebot überwiegend aus Bemisia tabaci (>75%), richtet sich die Präferenz gezielt auf die späteren Nymphenstadien dieser Art aus. Bei Nahrungsmangel kann das Raubinsekt für einige Zeit allein auf den Wirtspflanzen überleben und auf alternative Schädlinge ausweichen. Zudem zeichnet sich Macrolophus caliginosus durch die Fähigkeit aus, sich frei von Pflanze zu Pflanze zu bewegen. In Experimenten zur Interaktion mit anderen Raubwanzen wie Dicyphus tamaninii zeigte sich wenig Konkurrenz zwischen den Adulten und Nymphen, wobei beide Arten einander nicht als Beute nutzen.1

Lebensweise

Ökologie

Macrolophus caliginosus besetzt als omnivore Weichwanze eine funktionelle Rolle im Nahrungsnetz als Generalist, der sowohl phytophag von Pflanzengeweben als auch zoophag von Insekten lebt. Die ökologische Nische umfasst primär Tomatenkulturen unter Glas in Europa, wo sie als biologischer Gegenspieler eingesetzt wird. Bevorzugte Beutetiere sind Weiße Fliegen, wobei die Art eine Präferenz für die Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) gegenüber der Silberblatt-Weißen Fliege (Bemisia tabaci) aufweist. Neben Weißen Fliegen umfasst das Nahrungsspektrum auch Blattläuse, Milben und Motteneier. Ein einzelnes Adultstadium kann täglich mehr als dreißig Eier der Weißen Fliege konsumieren. Bei einer primären Verfügbarkeit der Silberblatt-Weißen Fliege von über 75% richtet sich der Jagdfokus spezifisch auf die älteren Nymphenstadien dieser Art. Sowohl Nymphen als auch adulte Tiere halten sich unauffällig an den Blattunterseiten ihrer Wirtspflanzen auf. Die Art kann bei Nahrungsmangel in gewissem Umfang auf den Verzehr von Pflanzengeweben der Wirtspflanzen ausweichen und über längere Zeit ohne tierische Beute überleben. Im Mittelmeerraum teilt sich die Art den Lebensraum in Tomatenkulturen bisweilen mit einer anderen Weichwanzenart, Dicyphus tamaninii. Zwischen beiden Arten besteht nach experimentellen Daten kaum Konkurrenz, zudem findet keine gegenseitige Prädation statt.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Macrolophus caliginosus ist eine Weichwanze aus der Familie der Miridae. Aufgrund ihrer Eignung zur biologischen Schädlingsbekämpfung wurde die Art in Europa gezielt in Gewächshäusern, insbesondere in Tomatenkulturen, eingeführt. Die aktuelle europäische Verbreitung ist stark durch diese agrarwirtschaftliche Nutzung zur Bekämpfung von Weißen Fliegen geprägt. In Gewächshäusern findet die Art durch kommerzielle Ausbringungen künstlich geschaffene Habitate in ganz Europa. Im Zuge taxonomischer Revisionen hat sich gezeigt, dass ein Teil der für die biologische Kontrolle genutzten Populationen korrekt als Macrolophus pygmaeus anzusprechen ist. Außerhalb Europas wird die Art im Rahmen des Pflanzenschutzes diskutiert, jedoch wegen möglicher ökologischer Risiken durch nicht-einheimische Generalisten von den Behörden in Nordamerika nicht importiert. Natürliche Vorkommen außerhalb des paläarktischen Raumes sind durch strenge regulatorische Bestimmungen zum Schutz der lokalen Fauna stark eingeschränkt. In ihren Habitaten hält sich die Art bevorzugt auf der Blattunterseite von Wirtspflanzen auf, wo sie sowohl phytophag von Pflanzengewebe als auch zoophag von Insekten wie Weißen Fliegen und Blattläusen lebt. Die Vertikalverbreitung und das Vorkommen in geschützten Siedlungsbereichen beschränken sich primär auf gärtnerische Anlagen und glasgedeckte Gewächshäuser. Belastbare quantitative Daten zur alpinen Höhenverbreitung oder flächendeckenden Freilandkartierung fehlen in der aktuellen Literatur weitgehend.1

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Germany

    25.02.2026

  • Deutschland

    01.01.2026

  • Rheinland-Pfalz, Deutschland

    28.09.2025

  • Deutschland

    11.08.2025

  • Wiesbaden, Hesse, Deutschland

    03.08.2025

Daten: iNaturalist

Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Macrolophus caliginosus zeigt eine starke Temperaturabhängigkeit in seiner Entwicklung und Aktivität. Die Embryonalentwicklung der Eier dauert elf Tage bei 25 °C und verlängert sich auf 37 Tage bei einer Temperatur von 15 °C. Nymphen durchlaufen fünf Stadiumsphasen, die bei 25 °C in etwa neunzehn Tagen abgeschlossen sind. Adulte Weibchen erreichen eine Lebensdauer von rund vierzig Tagen. In diesem Zeitraum legen sie abhängig von Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit zwischen 100 und 250 Eier ab. Sowohl Nymphen als auch adulte Tiere halten sich unauffällig an den Blattunterseiten auf. Belastbare Freilanddaten zur vollständigen Generationenfolge pro Jahr oder zum spezifischen Überwinterungsverhalten fehlen in der Primärliteratur weitgehend, da die Art primär in geschützten Kulturen unter Glas eingesetzt wird.1 Das öffentliche Suchinteresse in Deutschland zeigt im April einen ersten signifikanten Anstieg mit einem Mittelwert von 4,55, während in den Wintermonaten Januar und Februar keine Suchanfragen verzeichnet werden.

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Macrolophus caliginosus wird in der europäischen Landwirtschaft als nützlicher Nützling zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Das Hauptanwendungsgebiet ist die Regulierung von Weißen Fliegen in Tomatenkulturen unter Glas. Als omnivore Raubwanze ernährt sie sich sowohl räuberisch von Insekten als auch phytophag von Pflanzengewebe. Ihre Präferenz liegt dabei auf der Gewächshaus-Weißen Fliege (Trialeurodes vaporariorum), wobei auch die Silberblatt-Weiße Fliege (Bemisia tabaci) sowie Blattläuse, Milben und Motteneier attackiert werden. Ein einzelnes Adultstadium kann täglich mehr als dreißig Eier der Weißen Fliege vertilgen. Bei der Bekämpfung von Bemisia tabaci werden bevorzugt spätere Nymphenstadien als Beute ausgewählt. Das Schadpotenzial an der Wirtspflanze ist durch die pflanzenfressende Ernährungsweise gering, da der Nutzen als Antagonist überwiegt. Monitoring und Früherkennung stützen sich auf das gezielte Aufspüren der unauffälligen Tiere an den Blattunterseiten der Wirtspflanzen. Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen im geschützten Anbau konzentrieren sich primär auf die Ausbringung des Nützlings als biologisches Agens. Aufgrund regulatorischer Bestimmungen und des Risikos als gebietsfremder Generalist ist die Einfuhr in Regionen wie Nordamerika streng limitiert, um unbeabsichtigte ökologische Folgen bei einer Freisetzung zu verhindern. In Europa hat eine taxonomische Revision zudem gezeigt, dass ein Teil der kommerziell genutzten Populationen korrekt als Macrolophus pygmaeus zu identifizieren ist.1

Praxiswissen

Wirtschaftliche Bedeutung

Macrolophus caliginosus besitzt eine hohe wirtschaftliche Bedeutung als nützlicher Antagonist in der biologischen Schädlingsbekämpfung. In Europa wird die Art gezielt zur Regulation von Weißen Fliegen in Tomatenkulturen unter Glas eingesetzt. Dabei konsumiert ein einzelnes Adultstadium mehr als dreißig Eier der Weißen Fliege pro Tag. Neben der bevorzugten Weißen Fliege erstreckt sich das Beutespektrum auch auf Blattläuse, Milben und Motteneier. Ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil ist die Fähigkeit des Nützlings, sich bei Nahrungsmangel zeitweise von Pflanzengewebe zu ernähren und sich eigenständig zwischen den Pflanzen fortzubewegen. Aufgrund taxonomischer Revisionen wird die in der kommerziellen Anwendung befindliche Art heute vielfach korrekt als Macrolophus pygmaeus angesprochen. In Nordamerika führte das Risiko einer unbeabsichtigten Ausbreitung dieses omnivoren Prädatoren dazu, dass Behörden keine Importgenehmigungen erteilten, weshalb stattdessen auf einheimische Arten wie Dicyphus hesperus ausgewichen wurde. Im Mittelmeerraum tritt zudem die konkurrenzarme Art Dicyphus tamaninii spontan in Gewächshäusern auf und zeigt in Kombination mit Macrolophus caliginosus eine effektive Befallskontrolle.1

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. en.wikipedia.org/wiki/Macrolophus_caliginosus
  2. gbif.org/species/8129583