Lexikon-Eintrag

Kleiner Perlmuttfalter Issoria lathonia

Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie
Nymphalidae
Gattung
Issoria

Überblick

Einleitung

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia, Syn.: Argynnis lathonia) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt offene, locker bewachsene Geländeformen wie Trockenrasen und Brachen.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Raupen erreichen eine Körperlänge von ca. 35 Millimetern.
  • Auf dem Rücken der graubraunen, schwarz gefleckten Raupen verläuft eine eng beieinanderliegende Doppelreihe weißer Striche.
  • Die Raupennahrung besteht aus den Blättern des Acker-Stiefmütterchens (Viola arvensis) sowie in der Zucht auch von Gartenstiefmütterchen (Viola x wittrockiana).
  • Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf die Blattunterseite der Futterpflanzen oder an benachbarte Pflanzen.
  • Die Verpuppung erfolgt in Bodennähe als Stürzpuppe zwischen locker versponnenen Pflanzenteilen.
  • Die Puppe weist mehrere weiße Flecke auf, wodurch sie optisch Vogelkot ähnelt.
  • Die Überwinterung findet bei dieser Art als Raupe statt.
  • In der Roten Liste Deutschlands ist die Art nicht geführt, jedoch in Baden-Württemberg auf der Vorwarnliste und in Hamburg als gefährdet (Kategorie 3) gelistet.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) ist ein auffälliger Tagfalter aus der Familie der Edelfalter, der durch charakteristische Zeichnungselemente auf den Flügeln bestimmt werden kann. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimetern. Auf der Oberseite zeigen die Flügel eine gelbrote Grundfärbung, die mit einem fast gleichmäßigen Muster aus rundlichen, schwarzen Flecken besetzt ist. Die Flügelunterseiten zeichnen sich durch einen gelbbraunen Ton aus und tragen sehr große, weiße Perlmuttflecken. Neben der äußeren Reihe dieser Flecken auf dem Hinterflügel verläuft eine regelmäßige Reihe sehr kleiner, weißer Flecken, die dunkelbraun und weiter außen hellbraun umrandet sind. An den Flügelspitzen der Vorderflügel befinden sich ebenfalls kleinere Perlmuttflecken sowie der Ansatz einer ähnlichen braunen Binde mit Punkten wie auf den Hinterflügeln.1 Die Raupen erreichen eine Länge von ca. 35 Millimetern. Sie besitzen eine graubraune Grundfärbung mit schwarzen Flecken und tragen auf dem Rücken eine eng beieinanderliegende Doppelreihe weißer Striche. Zusätzlich sind die Raupen mit gelbbraunen Dornen besetzt, die zur Spitze hin weiß und leicht gefranst ausgebildet sind. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf die Blattunterseite der Futterpflanzen oder an nahegelegene Vegetation ab. Die Verpuppung erfolgt als Stürzpuppe in Bodennähe zwischen locker versponnenen Pflanzenteilen. Diese Puppe trägt mehrere weiße Flecke, wodurch sie optisch Vogelkot ähnelt. Belastbare morphologische Detaildaten zu Eiern, Kopfstrukturen oder einem ausgeprägten Sexualdimorphismus liegen aus den Standardquellen nicht vor.1

Porträt

Beschreibung

Issoria lathonia ist ein thermophiler Tagfalter aus der Familie der Edelfalter, dessen Artepitheton sich von Lathonia, einem Beinamen der Artemis aus der griechischen Mythologie, ableitet. Im natürlichen Lebensraum zeigt die Art ein typisches Erscheinungsbild mit gelbroten Flügeloberseiten, die ein gleichmäßiges Muster aus rundlichen schwarzen Flecken tragen. Die Flügelunterseiten zeichnen sich durch auffällige, sehr große weiße Perlmuttflecken aus. Neben der äußeren Reihe dieser Flecken auf dem Hinterflügel befindet sich eine regelmäßige Reihe sehr kleiner, weißer Flecken, die dunkelbraun und weiter außen hellbraun umrandet sind. An den Vorderflügelspitzen are ebenfalls kleinere Perlmuttflecken sowie ein Ansatz einer braunen Binde mit Punkten zu erkennen. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimetern. In Mitteleuropa ist die Art weit verbreitet und besiedelt locker bewachsenes Gelände wie Trockenrasen, Brachen und extensiv genutzte Kulturflächen.1 Zudem umfasst das Spektrum offene, tiefliegende bis obermontane Habitate.2 Die Falter fliegen in einem großen Zeitraum von April bis Oktober und bringen jährlich bis zu drei oder vier Generationen hervor. An kühlen Tagen im Frühjahr und Herbst sonnen sich die Tiere bevorzugt an unbewachsenen Stellen am Boden.1 Die Raupen erreichen eine Länge von ca. 35 mm. Sie sind graubraun gefärbt und tragen schwarze Flecken sowie eine eng beieinanderliegende Doppelreihe weißer Striche am Rücken. Ihre gelbbraunen Dornen sind zur Spitze hin weiß und leicht gefranst. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf die Blattunterseite der Futterpflanzen oder in deren Nähe ab. Als Hauptfutterpflanze dient das Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis), wobei in der Zucht auch Gartenstiefmütterchen (Viola x wittrockiana) angenommen werden. Nach einer kurzen larvalen Entwicklung verpuppen sich die Raupen in Bodennähe zwischen locker versponnenen Pflanzenteilen als Stürzpuppe. Diese Puppe trägt mehrere weiße Flecken, wodurch sie optisch Vogelkot ähnelt und so einen Tarnmechanismus darstellt. Die Art überwintert als Raupe. Durch die Bindung an Ackerflächen und deren Ränder ist die Art insbesondere durch intensive Bewirtschaftungsmaßnahmen wie den Umbruch nach der Ernte und den Einsatz von Totalherbiziden gefährdet. Während die Art in der Roten Liste Deutschlands nicht geführt wird, ist sie in regionalen Listen wie in Hamburg als gefährdet eingestuft.1

Systematik

Name & Einordnung

Der Kleine Perlmuttfalter oder auch Kleiner Perlmutterfalter (Issoria lathonia) wird zoologisch in die Familie der Edelfalter (Nymphalidae) eingeordnet. Die Art wurde früher zu der Gattung Argynnis gestellt, weshalb das Synonym Argynnis lathonia in der älteren Literatur gebräuchlich ist. Das Artepitheton leitet sich von Lathonia ab, einem Beinamen der griechischen Göttin Artemis. Belastbare historische Daten zur genauen Erstbeschreibung durch Autor und Jahr fehlen im vorliegenden Quellkorpus. Im englischen und französischen Sprachraum existieren verschiedene Trivialnamen, die jedoch in den Quellen nicht detailliert spezifiziert werden.1

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) zeichnet sich durch eine hohe plastische Anpassungsfähigkeit aus und bringt in Mitteleuropa bis zu drei, in manchen Jahren sogar vier Generationen pro Jahr hervor.1 Die Falter fliegen in einem ausgedehnten Zeitraum von April bis Oktober und nutzen sonnige, offene Offenlandbiotope wie Trockenrasen, Brachen und Dünen als Lebensraum.12 Zur Thermoregulation sonnen sie sich besonders an kühlen Frühjahrs- und Herbsttagen auf unbewachsenem Boden.1 Die Paarung findet im Sommer statt, wobei kopulierende Paare beispielsweise im August dokumentiert sind.2 Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf die Blattunterseite der Futterpflanzen oder an benachbarte Vegetationsstrukturen ab. Als Hauptnahrungspflanzen für die Raupen dienen Arten wie das Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis), wobei in Zuchten auch Gartenstiefmütterchen angenommen werden.1 Die Raupen ernähren sich oligophag von den Blättern dieser Wirtspflanzen.2 Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu 35 mm und sind graubraun mit schwarzen Flecken sowie einer doppelten weißen Rückenlinie gefärbt. Besetzt sind sie mit gelbbraunen, zu den Spitzen hin weißlichen und gefransten Dornen. Die Larven benötigen nur eine kurze Entwicklungszeit und verpuppen sich schließlich in Bodennähe zwischen locker versponnenen Pflanzenteilen als Stürzpuppe. Diese Puppe weist auffällige weiße Flecken auf, die eine Tarnung als Vogelkot bewirken. Die Art zeigt eine ausgeprägte Überwinterungsfähigkeit und kann nach Datenlage prinzipiell in verschiedenen Stadien wie als Ei, Raupe, Puppe oder Imago überwintern 2, wobei die Überwinterung primär als Raupe erfolgt.1 Belastbare quantitative Daten zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien in Abhängigkeit von spezifischen Temperaturen fehlen in der Literatur weitgehend.12 Anthropogene Einflüsse wie der intensive Ackerumbruch nach der Ernte, der Einsatz von Totalherbiziden und Flurbereinigungsmaßnahmen an Feldrändern stellen signifikante Mortalitätsfaktoren für die Raupen dar.1

Lebensweise

Verhalten

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) zeigt ein tagaktives Verhalten und ist als mobile Art bekannt.2 Die Falter sonnen sich bevorzugt an unbewachsenen Stellen am Boden, insbesondere an kühlen Tagen im Frühjahr und Herbst. Diese Verhaltensweise dient der Thermoregulation, um die Flugfähigkeit zu optimieren. In Mitteleuropa fliegen die Falter in einem großen Zeitraum von April bis Oktober. Dabei bringen sie pro Jahr bis zu drei, in manchen Fällen vier Generationen hervor. Ergänzt wird die lokale Population durch von Süden her eingewanderte Exemplare. Bei der Fortpflanzung legen die Weibchen ihre Eier einzeln auf die Blattunterseite der Futterpflanzen oder an benachbarte Pflanzen ab. Die Raupen ernähren sich von den Blättern verschiedener Stiefmütterchenarten wie dem Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis). Für ihre Verpuppen suchen die Raupen den Bodenbereich auf und spinnen sich zwischen Pflanzenteilen ein. Die entstehende Stürzpuppe weist weiße Flecke auf, die eine optische Ähnlichkeit mit Vogelkot erzeugen und somit eine Schutzfunktion erfüllen.1 Die Art überwintert im Stadium der Raupe.12

Lebensweise

Ökologie

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) besiedelt als thermophile und mesophile Art bevorzugt offene, krautreiche Lebensräume wie Trockenrasen, Brachen, Dünen und extensiv genutzte Kulturflächen. In diesen Habitaten fliegen die mobilen Falter in Mitteleuropa in drei bis vier Generationen von April bis Oktober.12 An kühlen Tagen im Frühjahr und Herbst nutzen sie unbewachsene Stellen am Boden gezielt zum Sonnenbaden. Die ökologische Nische der Art ist eng mit offenen Agrar- und Offenlandbiotopen verknüpft, da die Raupen auf das Vorkommen ihrer Wirtspflanzen angewiesen sind. Als Raupennahrung dienen primär die Blätter des Acker-Stiefmütterchens (Viola arvensis), wobei in der Zucht auch Gartenstiefmütterchen (Viola x wittrockiana) angenommen werden. Die Weibchen platzieren die Eier einzeln auf die Blattunterseiten der Futterpflanzen oder in deren unmittelbare Umgebung. Nach kurzer Entwicklung verpuppen sich die Raupen als Stürzpuppen in Bodennähe zwischen locker versponnenen Pflanzenteilen. Durch ihre weiße Fleckung ähneln diese Puppen optisch Vogelkot, was einen spezifischen Schutzmechanismus darstellt. Die Überwinterung erfolgt bei dieser Art als Raupe. Intensivere landwirtschaftliche Bewirtschaftungen wie der Umbruch nach der Ernte, the Einsatz von Spritzmitteln und Totalherbiziden sowie Flurbereinigungsmaßnahmen gefährden die Habitatstrukturen und damit die Existenzgrundlage der Raupen an Feldrändern und Böschungen.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) besitzt ein zentralasiatisch-euro-mediterranes Verbreitungsgebiet. Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und kommt dort in locker bewachsenem Gelände vor.1 Typische Habitate umfassen Trockenrasen, Brachen, Dünen sowie extensiv genutzte Kulturflächen und Ackerbrachen.12 Zusätzlich wird die mitteleuropäische Population regelmäßig durch von Süden her eingewanderte Exemplare verstärkt.1 Die vertikale Verbreitung reicht vom Tiefland bis in obere montane sowie alpine Höhenstufen, wobei Nachweise bis in eine Höhe von 1930 m belegt sind. Als thermophile Art besiedelt Issoria lathonia bevorzugt offene, krautreiche und trockenwarme Lebensräume.2 In Deutschland ist die Art flächendeckend verbreitet, zeigt jedoch regional in ihren Populationen Rückgänge. Entsprechend regionaler Gefährdungseinschätzungen wird die Art in der Vorwarnliste für Baden-Württemberg sowie in Hamburg als gefährdet geführt.1 Belastbare quantitative Bestandsdaten aus flächendeckenden Monitoring-Zeitreihen liegen bisher nicht vor.4

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Marienborn, Am Sonnigen Hang, 55127 Mainz, Deutschland

    07.06.2026

  • Deutschland

    07.06.2026

  • Mainz, Hauptfriedhof/Blindenz., 55131 Mainz, Deutschland

    06.06.2026

  • Deutschland

    06.06.2026

  • Rodenbach-Niederrodenbach Raiffeisenbank, 63517 Rodenbach, Deutschland

    05.06.2026

Daten: iNaturalist

Sichtungen

Community-Analyse

OpenInsect
6
Sichtungen in den letzten 12 Monaten
Daten der silbarkrift.community
Zuletzt am 07.09.2026
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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) zeichnet sich durch eine sehr ausgedehnte Flugzeit aus, die von April bis Oktober reicht. Während dieser warmen Monate bringt die Art in Mitteleuropa bis zu drei, gelegentlich sogar vier Generationen pro Jahr hervor. Zusätzlich wird das Vorkommen in Mitteleuropa regelmäßig durch von Süden her eingewanderte Exemplare verstärkt. An kühlen Tagen im Frühjahr und Herbst nutzen die Falter unbewachsene Stellen am Boden intensiv zum Sonnenbaden, wodurch ihre Aktivität stark temperaturabhängig ist. Die Entwicklung der Raupen verläuft in kurzer Zeit, ehe sie sich als Stürzpuppe in Bodennähe zwischen locker versponnenen Pflanzenteilen verpuppen. Als Überwinterungsstadium dient die Raupe.1 Das öffentliche Interesse an der Art zeigt in den Sommermonaten Juli und August deutliche Peaks.3

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) ist weder als Schädling noch als Lästling oder Nützling im klassischen Sinne klassifiziert, sondern ein autochthoner Tagfalter aus der Familie der Nymphalidae. Eine direkte gesundheitliche Relevanz für den Menschen, wie die Übertragung von Krankheitserregern oder Allergieauslösungen durch die Raupenhaare, ist in der wissenschaftlichen Literatur nicht dokumentiert. Schadpotenziale im Sinne von wirtschaftlichen Ertragsausfällen in der Land- oder Forstwirtschaft gehen von der Art nicht aus, obwohl die Raupen in der Zucht neben dem Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) auch Gartenstiefmütterchen (Viola x wittrockiana) fressen. Da die Art keine gebäudeschädigenden oder hygienischen Risiken birgt, sind bauliche oder hygienische Präventionsmaßnahmen nicht erforderlich. Das Monitoring beschränkt sich auf faunistische Erfassungen des Vorkommens in offenem, locker bewachsenem Gelände wie Trockenrasen und Brachen. Indirekte Gefährdungen der Populationen resultieren primär aus anthropogenen Landschaftsveränderungen und intensiver landwirtschaftlicher Bewirtschaftung. Insbesondere der unmittelbare Umbruch von Äckern nach der Ernte, die Zerstörung von Feldrändern und Böschungen sowie der Einsatz von Totalherbiziden entziehen den Raupen die Nahrungsgrundlage. Präventive Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Art umfassen daher den Verzicht auf den flächendeckenden Einsatz von Herbiziden und den Schutz strukturreicher Feldränder. Bekämpfungsmaßnahmen im Sinne einer Schädlingsregulierung sind weder indiziert noch zulässig, da die Art regional, wie etwa in Hamburg und Baden-Württemberg, auf den Roten Listen als gefährdet oder in der Vorwarnliste geführt wird. Rechtliche Aspekte beschränken sich somit auf den allgemeinen Artenschutz und den Erhalt ihrer Habitate durch naturschutzfachliche Vorgaben.

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Perlmuttfalter
  2. gbif.org/species/1905383
  3. Suchinteresse-Zeitreihe (aggregiert)
  4. System-Beobachtungsdaten (Aggregierte Verbreitungsnachweise ohne formale Zeitreihenanalyse)